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Ungewöhnliche Freibadsaison beendet

Bergbad Ungewöhnliche Freibadsaison beendet

Stark begonnen und stark aufgehört: Mit dem vergangenen Sonntag ist eine alles andere als gewöhnliche Saison im Bergbad zu Ende gegangen.

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Yara Raupach aus Bückeburg genießt zum letzten Mal für dieses Jahr Sonne und Wasser im Bergbad.

Quelle: jp

BÜCKEBURG. Sowohl der Eröffnungsmonat Mai als auch der September verzeichneten angesichts der guten Wetterlage außergewöhnlich hohe, nämlich fünfstellige Besucherzahlen. Ganz besonders stark fiel dabei der September aus: 16395 Besucher, mehr gab es in diesem Monat seit Beginn der computergestützten Zählung nur einmal, nämlich im September 2005. Auch damals hatte die Bäder GmbH angesichts eines besonders warmen Saisonendes die Öffnungszeit des Bückeburger Freibades um eine Woche verlängert.

 Juli und August blieben hingegen in diesem Jahr mit 27937 und 26367 Besuchern unter der ansonsten für diese Monate anvisierten 30000er-Marke. So konnte auch der ungewöhnlich heiße Spätsommer und die um eine Woche verlängerte Saison nicht verhindern, dass die Saison 2016 mit insgesamt 99481 Besuchern die Wunschmarke einer sechsstelligen Zahl von Badegästen zum dritten Mal in Folge verfehlte. „Würden wir die Konzertbesucher mitzählen, hätten wir die 100000 locker erreicht“, kommentierte Betriebsleiter Erik Rechenberg mit Hinblick auf das einen Tag vor dem Saisonende stattgefundene Open-Air-Festival „Rock im Bergbad“.

 Dafür blieb das „schönste Freibad Norddeutschlands“ (so die inzwischen offizielle Betitelung von Geschäftsführer Reiner Wilharm) wie schon in den Vorjahren von Badeunfällen, Verletzungen, Schadensfällen und sonstigen Ereignissen der unangenehmen Art verschont.

 Nur einmal war die Badeaufsicht richtig gefordert, als sich nämlich an einem der besonders heißen und besucherstarken Tage gegen Abend ein Findelkind im Bereich des Schwimmerbeckens anfand, zu dem sich zunächst keinerlei Angehörige auftreiben ließen. Der Zustand der Elternlosigkeit hielt für das ungefähr anderthalbjährige Mädchen glücklicherweise nur etwa 20 Minuten an: Vater und Mutter hatten ihre Tochter im Bereich des Planschbeckens geglaubt und dort bereits völlig verzweifelt gesucht, bis sie dann erfuhren, dass diese sich wohlbehalten in der Obhut von Erik Rechenberg befand.

 Ein dickes Kompliment gab es vom Betriebsleiter wie in jedem Jahr für die DLRG Bückeburg, die an besonders besucherstarken Wochenendtagen eigenes Personal als zusätzliche Schwimmaufsicht abstellte: „Auf diese Unterstützung können wir uns seit Jahren felsenfest verlassen“, betonte Rechenberg. jp

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