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Unterricht früher beendet

Rohrbruch an der Georgstraße Unterricht früher beendet

Schneller als erwartet ist für gut 1000 Bückeburger Gymnasiasten der erste Schultag nach den Herbstferien zu Ende gegangen: Sie wurden gestern gegen 11.30 Uhr nach Hause geschickt, da das Adolfinum ohne Wasser dastand. Toiletten und Waschräume waren nicht benutzbar. Grund war ein Wasserrohrbruch an der Georgstraße.

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Bauarbeiter legen die Rohrleitung frei und pumpen Wasser ab.

Quelle: kk

BÜCKEBURG. Kurz nach 11 Uhr erhielt Schulleiter Michael Pavel die Mitteilung, dass wegen eines Rohrbruchs in der Umgebung der Schule in Kürze das Wasser abgestellt werden müsse. Damit wären auch alle Toiletten und Waschräume in Schule und Turnhalle nicht nutzbar gewesen. „Es wäre hygienisch nicht zumutbar gewesen, weiter zu unterrichten“, sagte Pavel.

Deshalb wurde der Unterricht beendet, die Schüler wurden aufgefordert, das Schulgelände zu verlassen. Wie Pavel betonte, waren die Schüler, die das Angebot der „Ganztagsschule mit verbindlichem Angebot“ nutzen, nicht betroffen. Sie werden in einem Extra-Gebäude betreut, für das der Hausmeister Wasser in Eimern bereitstellte.

Viele Schüler verständigten ihre Eltern, um früher abgeholt zu werden. Andere nutzten das schöne Herbstwetter, um sich draußen zu vergnügen, bis ihr Bus kam. Eine ähnliche Situation wie bei Hitzefrei im Sommer also. Ärgerlich war für das Gymnasium nur, dass gestern die offizielle Schulinspektion begann. Wegen des vorgezogenen Unterrichtsendes mussten dafür organisatorische Änderungen vorgenommen werden.

Schule und Schloss betroffen

Die Stadtwerke Schaumburg-Lippe lokalisierten den Rohrbruch auf einem Grundstück westlich der Georgstraße. Sie waren zuvor von einem Kunden über das Problem informiert worden. Es wurde sofort ein Tiefbauunternehmen alarmiert, das den Schaden beheben sollte. Mit einem Bagger wurde das Rohr freigelegt, aus der Grube wurde das Wasser abgepumpt. Netz-Bereichsleiter Michael Sokoll teilte vor Ort mit, dass eine PVC-Leitung mit 20 Zentimeter Durchmesser betroffen sei, die Wasser vom Harrl Richtung Röcke führe.

Außer der Schule ist an diese Leitung auch das Schloss angeschlossen. Schlossverwalter Alexander Perl gab sich auf Nachfrage gelassen: An einem Montag nach den Ferien halte sich der Besucherandrang in Grenzen. Die Toiletten seien geschlossen worden, für „Notfälle“ habe man aber einige Eimer Wasser bereitgestellt.

Wasserkunden in Richtung Petzen und Röcke konnten nach Angaben von Sokoll über andere Leitungen versorgt werden. Dazu gehörte auch das Bauerngut-Fleischwerk, das weiterproduzieren konnte. In diesen Bereichen gab es lediglich einen etwas niedrigeren Wasserdruck als üblich.

Die Reparaturarbeiten sollten bis zum gestrigen Abend beendet werden. Die genaue Ursache für den Rohrbruch muss noch ermittelt werden. kk

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