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Unterwegs mit dem Rollator

Seniorenbeirat informiert Unterwegs mit dem Rollator

In Deutschland gibt es gegenwärtig mehr als zwei Millionen Rollatoren. Pro Jahr kommen laut Schätzungen des Fachhandels etwa 500 000 hinzu. Der Bückeburger Seniorenbeirat hat die Rollator-Thematik aufgegriffen und auf dem Wochenmarkt praktische Sicherheits- und Handhabungstipps vermittelt.

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Mitglieder des Behindertenbeirates (Zweiter von rechts: Vorsitzender Manfred Hohmann) im Gespräch mit Rollator-Benutzerinnen.

Quelle: bus

Bückeburg. Position der Handgriffe: Hinter den Rollator stellen, die Arme hängen lassen und kontrollieren, ob die Griffe auf Handgelenkshöhe eingestellt sind.

Zusammenklapp-Sicherung: Viele Modelle haben eine automatische Einrastsicherung. Somit besteht nicht die Gefahr, dass der Rollator ungewollt zusammenklappt.

Sitzhöhe: Die Sitzhöhe ist bei jedem Modell unterschiedlich, sollte aber zwischen 50 und 60 Zentimeter liegen. Ist der Sitz zu tief, ist es für viele schwierig, wieder hochzukommen. Je höher der Sitz, umso einfacher gelingt das Aufstehen. Trotzdem sollten die Füße beim Sitzen möglichst den Boden berühren. Man sollte vor dem Hinsetzen darauf achten, die Feststellbremse zu betätigen.

Beleuchtung: Für diejenigen, die nachts mit dem Rollator unterwegs sind, ist es sehr wichtig, dass sie auch gesehen werden. Daher sollten diese ihren Rollator mit dem entsprechenden Zubehör ausstatten. Reflektoren und Licht können als Zubehör erworben werden.

Rückenlehne: Für längeres und bequemeres Sitzen ist ein Rückengurt zu empfehlen. Bei einigen Modellen ist so eine Lehne schon angebaut.

Bremsgriffe: Darauf achten, dass die Handbremsen dicht am Griff liegen. Bei einem zu großem Abstand werden Rollatoren-Nutze Mühe haben, rechtzeitig zu bremsen.

Körperhaltung: Den Rollator nicht vor sich her schieben, sondern ihn dicht am Körper halten. So wird die Sturzgefahr gemindert.

Bordsteine: Bordsteine immer schräg anfahren und ein Rad nach dem anderen über die Erhöhung heben. Viele Rollatoren haben am hinteren Rad eine Ankipp-Hilfe, die den Nutzern das Überwinden der Bordsteine erleichtert.

Lastenverteilung: Das Transportgut gleichmäßig verteilen. Ist eine Seite zu schwer belastet, besteht die Gefahr, dass der Rollator umkippt oder schwieriger zu bedienen ist. Taschen oder Beutel sollten nicht an die Handgriffe gehängt werden.

Wartung: Ein Rollator ist größtenteils wartungsfrei. Trotzdem sollten immer mal wieder die Bremsen überprüft werden. Auch die Reifen sollten nicht zu stark abgenutzt sein. Da Ersatzteile erhältlich sind, muss nicht gleich ein neuer Rollator gekauft werden.

Gewicht: Beim Kauf sollte man auf das Eigengewicht des Rollators achten. Dieser sollte maximal zehn Kilogramm wiegen. Somit kann der Rollator eigenständig bewegt werden – man ist nicht ständig auf fremde Hilfe angewiesen.

Wer auf Reisen geht, stellt in diesem Zusammenhang eine Broschüre der Deutschen Verkehrswacht fest, muss nicht unbedingt seinen eigenen Rollator mitnehmen. In vielen Orten könnten Rollatoren etwa in Sanitätshäusern und Apotheken oder bei Hilfsdiensten ausgeliehen werden. Die Kosten für einen Standard-Rollator werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen. Für Sonderwünsche fallen Zuzahlungen an. bus

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