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Bückeburg Stadt Unverzichtbare Stützen
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00:16 22.06.2017
Lang gediente „Veteranen“: Sie sorgen teilweise seit Jahrzehnten für einen reibungslosen Ablauf des Schwimmfests. Quelle: jp
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Bückeburg

Um sie schart sich eine ganze Riege altgedienter „Veteranen“, teilweise seit Jahrzehnten im Einsatz. Sie sorgt dafür, dass die Organisation des schwimmsportliche Großereignisses wie geschmiert läuft. „Sie sind aufgrund ihrer Erfahrung und ihres Engagements genauso unverzichtbar wie die Eltern unserer Aktiven, die jedes Jahr mit anpacken“, betont Roland Rosenthal, seit sechs Jahren Chef der Bückeburger Schwimmer.

Seit fast 50 Jahren ist Ton van Soest als Kampfrichter auf Schwimmwettkämpfen in ganz Europa unterwegs. Zum Bergbad-Pokal stieß er 1989, nachdem er zuvor den damaligen Leiter der SGS Bückeburg und heutigen VfL-Ehrenvorsitzenden, Erich Koch, in Frankenberg kennengelernt hatte. Selbst eine Weltreise legte der Niederländer einmal so, dass sie nicht mit dem Bergbad-Termin kollidierte.

Ralph Seele wird – obwohl ihm das alles andere als recht ist – wohl für alle Zeit als „Mr. Bergbad-Pokal“ angesehen werden. Von 1980 bis 1987 aktiver Schwimmer in den Reihen des VfL, danach Jugendwart, ab 1991 Schwimmwart und ab 1999 als Nachfolger von Erich Koch. „Ich bin doch nur einer von vielen Helfern“, wird er heute nicht müde zu betonen. Zu diesen Helfern gehört bis heute übrigens auch Erich Koch, der ebenso wie seine Tochter Simone Schwenke regelmäßig in der Sprecherkabine Platz nimmt.

Extra aus Großbritannien angereist

Weitere feste Bestandteile der Helferriege: Martina Zitzke, die ehemalige Leiterin der Schwimmsparte der 2006 aufgelösten Vereinigten Turnerschaft Bückeburg, ihre Amtsvorgängerin Elke Grusenick, Ramona Zitzke, die eigens zum Helfen beim Bergbad-Pokal für zwei Tage aus Großbritannien anreist, Veith Hoppe, Schwimmer, Betreuer und Trainer, sowie der langjährige ehemalige Schwimmwart und Schatzmeister Peter Vergin. Die Liste ließe sich noch sehr lange fortsetzen. „Sie alle wären todtraurig, wenn wir ihnen nicht Bescheid geben und um Hilfe bitten würden“, sagt Roland Rosenthal.

Seit 38 Jahren gibt es das Bergbad-Pokal-Schwimmfest jetzt schon. Nur einmal musste es dabei eine Zwangspause einlegen, im Sommer 1995 nämlich, als das Bergbad umgebaut und mit Edelstahlbecken ausgestattet wurde. Für die meisten Teilnehmer ist es der Saisonhöhepunkt vor den großen Ferien, vor allem aufgrund seiner landschaftlich schönen Lage und der Möglichkeit, die Nacht zwischen den beiden Wettkampftagen zeltend auf der Liegewiese zuzubringen.

Deutlich schwieriger als in früheren Jahren und Jahrzehnten ist hingegen die terminliche Koordination des Bergbad-Pokals geworden. „Der Zeitrahmen durch Ferien und andere, vor allem überregionale, Wettkämpfe wird immer enger und komplizierter“, sagt Ralph Seele. Er sei daher „sehr froh, dass wir trotzdem noch 441 Teilnehmer mit über 2200 Starts zusammenbekommen haben.“ jp

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