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„Urknall“ auf Schloss Baum

Freiluftkonzert „Urknall“ auf Schloss Baum

Lebensfrohe afrikanische Rhythmen und Melodien haben ein Freiluftkonzert geprägt, mit dem die Formation „Urknall“ ihr Publikum auf Schloss Baum fasziniert hat.

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Das Ensemble „Urknall“ überzeugt sein Publikum trommelnd, tanzend und singend.

Quelle: bus

Bückeburg. „Überwiegend aus West- und Südafrika stammende Kompositionen“, ließen die sechs Interpreten das bestrickte Auditorium wissen, bevor sie die Zuhörerschaft mit auf eine Reise in ferne Welten und Kulturen nahmen.

 Im Anschluss an die recht sanftmütig daherkommenden Segenslieder „Siyacela“ und „Hlohnofatsa“, in denen Gott um Beistand gebeten wird, nahm das Konzert alsbald Fahrt auf und erreichte mit „Fume Fume“ – bewege deine Schultern wie ein König – einen Höhepunkt. Bei „Ubuhle bendoda“ stellte das von Christina Bruns-Greinacher, Anke Rienau, Hanna Katrin Zinßer, Julian Bergau, Joachim Bruns und Kord Lampe gebildete Sextett einen direkten Bezug zu Schloßchef Klaus Harms her.

 Dieser, ließen die Musikanten wissen, sei Mitglied in der Osnabrücker Herdbuchgesellschaft, die sich bekanntermaßen mit der Zucht hochwertiger schwarz-bunter Kühe beschäftige. Der Song greife die Kuhzucht insofern auf, dass er die Schönheit eines Mannes mitnichten an der Ebenmäßigkeit seines Gesichts, sondern an der Zahl der in seinem Besitz befindlichen Rindviecher festmache.

 Nachdem es mit der von mehreren Marimbas begleiteten Mitsingmelodie „Matla Sona Ke bophelo“ (der Segen Gottes sei mit Euch) in die Pause gegangen war, wurden die Frauen und Männer ihrem Ruf als exzellente Vermittler traditioneller und geistlicher afrikanischer Musik in bemerkenswerter Art und Weise gerecht. Mehrstimmige Chorsätze, kraftvolle Trommelrhythmen und ausdrucksstarke Tänze ließen die Herzen der Zuhörer höher schlagen. Erfreulich war außerdem, dass das Ensemble das Auditorium mit reichlich Hintergrundwissen zu den vorgetragenen Arrangements versorgte.

 Zum Beispiel, dass es sich bei „Gumboot“ – eine an bayerisch-österreichische Schuhplattler erinnernde Schrittfolge – um den Tanz südafrikanischer Minenarbeiter handelt. Oder dass „Sekoro“ die Geschichte eines defekten Autos erzählt, das erst nicht anspringen will und das schließlich, nachdem der Motor endlich tuckert, ohne Zutun des Fahrers rückwärts fährt.

 Dass „Urknall“ die Perkussionsinstrumente erst im Anschluss an einen ausgiebigen Zugabenteil aus der Hand legen durfte, versteht sich von selbst. bus

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