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Verdienstmedaille für Pech

60 Jahre Heeresfliegertruppe Verdienstmedaille für Pech

Dass ehrenamtliches Engagement manchmal besonders honoriert wird, hat Oberstleutnant a.D. Wolfgang Pech erfahren. Anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Heeresfliegertruppe in der Achumer Schäferkaserne ist dem Bückeburger die „Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland“ verliehen worden.

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Im Namen des Bundespräsidenten heftet Landrat Jörg Farr (links) Wolfgang Pech (Mitte) die „Verdienstmedaille des Verdienstordens“ ans Revers. Neben ihm Brigadegeneral Uwe Klein.

Quelle: wk

BÜCKEBURG. Zur Begründung zitierte Landrat Jörg Farr aus der zugrunde liegenden Entscheidung des Bundespräsidenten Joachim Gauck, in dessen Namen er die Auszeichnung vornahm: „Oberstleutnant a.D. Pech engagiert sich seit vielen Jahren als ehrenamtlicher Verwalter der von ihm maßgeblich aufgebauten und zusammengetragenen Lehrsammlung der Heeresfliegertruppe.“ Dabei setze er sich mit großem Engagement, auch unter Inkaufnahme persönlicher finanzieller Belastungen, für die Archivierung alter Dokumente über die Geschichte der Heeresfliegertruppe ein, und zwar von allen jetzigen und ehemaligen Standorten dieser Truppengattung. Des Weiteren mache er sich für den Erhalt der Erinnerungen an ehemalige Verbände und Flugplätze bundesweit in den jeweiligen Kommunen stark.

 Danach würdigte Farr das Engagement Pechs aber auch in eigenen Worten, indem er hervorhob, dass die von Pech initiierte Sammlung, das Archiv, „ein wichtiges Vermächtnis“ sei. Denn dies sei „ein Beleg und eine Chronologie, um sich an die Anfänge und den Werdegang der Heeresfliegertruppe zu erinnern“. Dafür könne sich nicht nur die Heeresfliegertruppe, sondern auch die gesamte Bevölkerung „sehr herzlich bedanken“.

 Ergänzend wies Farr darauf hin, dass Pech (geboren 1939) insgesamt 35 Jahre lang Offizier der Heeresfliegertruppe gewesen ist – zuletzt in der Funktion als Flugsicherheitsstabsoffizier an der Heeresfliegerwaffenschule Bückeburg. Dabei sei Pech 1986 aufgrund beispielhafter Erfüllung seiner Soldatenpflichten mit dem „Ehrenkreuz in Gold der Bundeswehr“ ausgezeichnet worden.

 

 Pech habe zudem „im zivilen Umfeld Bückeburgs“ für eine enge Zusammenarbeit der Heeresfliegertruppe mit dem Hubschraubermuseum gesorgt, sagte Farr – und komplettierte dies mit einem weiteren Zitat aus der Entscheidung des Bundespräsidenten: „Es gelang ihm, das Bindeglied zwischen Museumsbesuchern und der Heeresfliegertruppe zu sein und so die nationalen und internationalen Einsätze der Bundeswehr, besonders im humanitären Bereich, eindrucksvoll und packend darzustellen.“

 Farr merkte an, dass Pech seit 1996 nebenbei als ehrenamtlicher Prüfer des Kreissportbundes für die Abnahme des Sportabzeichens tätig ist. Dabei betreue Pech in Bückeburg zwölf Sportvereine und sechs Schulen. wk

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