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Hofwiesen als Standort ad acta gelegt

Verein Mehrgenerationenhaus zieht Pläne zurück Hofwiesen als Standort ad acta gelegt

Der Verein Mehrgenerationenhaus Bückeburg (MGH) hat den Standort in den Hofwiesen aufgegeben.

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Für eine Bebauung der Hofwiesen findet sich im Stadtrat keine Mehrheit. Der Verein „Mehrgenerationenhaus Bückeburg“ hat den Standort daher aufgegeben.

Quelle: bus

Bückeburg. Seit Wochen erregt das Vorhaben, auf den Hofwiesen ein Mehrgenerationenhaus zu bauen, die Gemüter in Bückeburg. Die Kritiker des Projektes können jetzt offenbar aufatmen: Der Verein Mehrgenerationenhaus sieht nach eigenen Angaben keine Perspektive mehr für die Umsetzung des Vorhabens in den Hofwiesen und ist mittlerweile auf der Suche nach Alternativgrundstücken.
Erleichtert angesichts dieser Entscheidung zeigt sich SPD-Fraktionschef Bernd Insinger gestern Abend gegenüber den SN. Für ihn macht der Verein jetzt einen Schritt in die richtige Richtung, zumal die Sozialdemokraten mehrfach deutlich gemacht haben, „dass es von uns für die Hofwiesen als Standort keine Zustimmung gibt“.

Grundsätzlich sei ein Mehrgenerationenhaus zu begrüßen, aber eben nicht in dem Landschaftsschutzgebiet. Aus diesem Grund hat die SPD laut Insinger dem Verein um die Vorsitzende Manuela Tarbiat-Wündsch Unterstützung bei der Suche nach Alternativgrundstücken signalisiert.

Ähnlich positioniert sich die Bückeburger CDU: „Es war und ist der Wunsch der Anlieger und Bürger, die Hofwiesen vor weiterer Bebauung zu schützen und dieses Gebiet in der jetzigen Form als Naherholungsgebiet zu erhalten. Die Aufhebung des Landschaftsschutzgebietes ist nicht zu akzeptieren“, sagt Unions-Chef Hermann Kempf. Auch die CDU hält das Konzept eines Mehrgenerationenhauses nach wie vor für „sinnvoll und wünschenswert“. Nach Aussage Kempfs will auch die CDU dem Verein ihre „volle Unterstützung“ anbieten.

Freude herrscht auch bei Peter Walter, dem Vorsitzenden der Bückeburger Ortsgruppe des Naturschutzbundes (Nabu). Er hätte es nicht gut gefunden, wenn das Landschaftsschutzgebiet für den Bau des Mehrgenerationenhauses aufgehoben worden wäre. Daher begrüße er persönlich die Entscheidung des Vereins, sich ein Alternativgrundstück zu suchen.

Den Stein ins Rollen gebracht hatte offenbar die Senioren-Union. Diese hatte den Verein in den Rathaussaal eingeladen, um am 3. Mai das „Für und Wider der Errichtung einer Mehrgenerationenanlage in den heimischen Hofwiesen“ zu thematisieren. Manuela Tarbiat-Wündsch und ihre Mitstreiter sehen für diesen Termin jedoch keine Grundlagen mehr – offenbar auch, weil die Senioren-Union in der Diskussion allein die Hofwiesen ansprechen wolle, wie der Verein schreibt. Dieser Standort sei jedoch seit Längerem vom Tisch, wie es weiter heißt. „Da sich alle Fraktionen einen anderen Standort wünschen, macht es keinen Sinn, eine Diskussion über das Grundstück an den Hofwiesen zu führen“, schreibt der Verein. Weiter heißt es: „Wir beschäftigen uns bereits mit Alternativgrundstücken.“

Nach Ansicht des SPD-Fraktionschefs Insinger kommen dafür mehreren Flächen infrage. Ebenso sieht es Peter Kohlmann (CDU), der zugleich stellvertretender Bürgermeister ist. Ihm zufolge gilt es, jetzt eine „realistische Größe für solch ein Projekt“ zu ermitteln, zumal Bückeburg in den nächsten Jahren beim Fortentwickeln der Flächen von Krankenhaus, Herderschule und Jägerkaserne vor großen städtebaulichen Aufgaben stehe. Kohlmann: „Da muss auch dieses Projekt richtig passen.“ bus, thm, bes

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