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Vereine an den Kosten beteiligen

Bückeburg Vereine an den Kosten beteiligen

Bei der ersten Beratung des 2015er Haushalts haben im Sport- und Partnerschaftsausschuss des Stadtrates die allgemeinen Ziele größeres Interesse geweckt als die finanziellen Vorgaben.

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Zu den von der Stadt vorgehaltenen Sportanlagen zählt auch der Sportplatz des FC Hevesen in Achum, auf dem Bürgermeister Reiner Brombach einst sein Geschick als Elfmeterschütze unter Beweis stellte.

Quelle: bus

Bückeburg. „Die Details müssen ohnehin in den Fraktionen erörtert werden“, erkannte ein Ausschussmitglied. Dabei wurde deutlich, dass die Vereine über kurz oder lang an den Kosten für Sportanlagen beteiligt werden.

 Die von Christian Schütte (Fachbereichsleiter Jugend, Schulen und Sport) unterbreiteten Verwaltungsvorschläge nennen im Segment „Städtepartnerschaft“ als grundsätzliches Ziel die Förderung und Unterhaltung der Beziehungen zu den Orten Zuidplas (Niederlande) und Sablé-sur-Sarthe (Frankreich). Mit Blick auf das 2016 anstehende 50. Jubiläum der Partnerschaft mit Sablé sollen im kommenden Jahr erste Vorbereitungen getroffen werden. Zudem sollen das bürgerschaftliche Engagement zum Zwecke des Austausches sowie Jugendbegegnungen gefördert und ein Konzept zur Belebung der Partnerschaften aufgestellt werden.

 Zum Stichpunkt „Sportstätten“ lauten die Zielsetzungen: Nutzungsgerechte Bereitstellung, Bewirtschaftung und Verwaltung der Sportstätten für den Schul- und Vereinssport.

 Aufgrund des demografischen Wandels ist eine Anpassung der Sportstätten notwendig. Dazu soll in den bevorstehenden Jahren ein Konzept für die zukünftige Nutzung und Entwicklung der Sportstätten analog dem Sportstättenentwicklungsplan des Landkreises erarbeitet werden.

 Aufgrund steigender Kosten für die Bereitstellung und Unterhaltung der Sportanlagen sollen die Sportvereine an den Kosten beteiligt werden. Die ausschließliche Kostenlast der Stadt für die Anlagen soll abgebaut, die Eigenverantwortung der Vereine gestärkt werden.

 Die Vergabe von Sporthallenzeiten soll flexibler gestaltet werden, um auch weiteren Interessengruppen eine Nutzung zu ermöglichen.

 Für den Bereich „Sportförderung“ hält die Vorlage als Hauptziel fest, allen Bürgern die Möglichkeit zu eröffnen, sich nach persönlichen Neigungen sportlich zu betätigen. Der größte Teil dieses sportlichen Angebots werde von den Vereinen bereitgestellt. Die Stadt unterstütze und ermögliche die Arbeit der Vereine unmittel- und mittelbar durch Zuschüsse für Sportgeräte, Bereitstellung und laufende Unterhaltung umfangreicher Sportanlagen, Nutzung des Hallenbades und Übernahme der Nutzungsgebühren für Sportanlagen des Landkreises. Die Jugendarbeit soll auch weiterhin eine besondere Förderung erfahren. bus

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