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Vereine fordern Planungssicherheit

Bückeburger Kürzungen bei Kultur und Sport Vereine fordern Planungssicherheit

Die CDU-Fraktion hat sich mit dem Forum der Bückeburger Sportvereine zu einem Austausch getroffen. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand das seit Kurzem vorliegende Konzept der Stadt zu einer möglichen Gebühr für die Nutzung von Sportstätten und die stärkere Beteiligung der Vereine an entstehenden Kosten.

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Bückeburg. So haben es die Fraktionen und Gruppen im Rat mit breiter Mehrheit im Hinblick auf die Konsolidierung des städtischen Haushalts beschlossen. Im Kulturetat sind mit dem laufenden Haushalt bereits Kürzungen von mehr als 20.000 Euro umgesetzt.

Das Konzept wurde nun mit dem Forum diskutiert. Der Vorsitzende des VfL Bückeburg, Martin Brandt, hatte die Politiker gewarnt, eine Entscheidung nicht an den Vereinen vorbei zu treffen, wie der Fraktionsvorsitzende Axel Wohlgemuth in einer Pressemitteilung ausführte. Gemeinsam mit Brandt, Axel Bode (BHC), Joachim Klöpper (TVE Röcke), Peter Möse (VfR Evesen), Heinz Böhne (Turnerschaft Rusbend) und Horst Buchholz (BSG Bückeburg) sei nun mit den Verantwortlichen diskutiert worden, um nicht über die Köpfe der Vereine hinweg zu entscheiden. „Anders als die Mehrheitsgruppe, die angesichts der bevorstehenden Wahl anscheinend Angst vor unangenehmen Entscheidungen hat, wollen wir auch im Wahljahr weiterhin vernünftige Politik machen und gemeinsam mit den Betroffenen die Standpunkte erörtern“, so Wohlgemuth. Zum Hintergrund: Die Mehrheitsgruppe hatte kürzlich erklärt, dass sie von der Erhebung von Gebühren für Sportstätten wegen der tatsächlich zu erzielenden Einsparungen zunächst absehen und noch einmal eine freiwillige Lösung mit dem Forum suchen wolle.

Wie der Sprecher des Forums, Martin Brandt, gegenüber der CDU erklärte, freue er sich ebenfalls über den Austausch: „Für uns Sportvereine, die im Wesentlichen auf ehrenamtlicher Basis getragen werden, ist es wichtig, langfristig Planungssicherheit zu haben.“ Natürlich würden die Vereine die Haushaltssituation der Stadt kennen und auch die Schwierigkeiten der Politik sehen, Ausgaben zu begrenzen. Allerdings könnten entstehende Mehrkosten nur über die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge aufgefangen werden: „An dieser Spirale können wir nicht ohne Weiteres drehen.“

Verständnis herrschte bei den Vereinsvertretern, dass angesichts der angespannten Haushaltslage auch die Leistungen der Stadt für die einzelnen Sportstätten auf den Prüfstand kommen müssen. „Hier gibt es Unterschiede, die ein erhebliches Einsparpotenzial bieten und die wir unter Umständen angleichen müssen“, so Wohlgemuth. „Mit Augenmaß“, mahnte Brandt.

rc

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