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Vereine müssen wohl zahlen

Bückeburg Vereine müssen wohl zahlen

Ob sie nun Hallennutzungsgebühr heißen wird oder aber Betriebskostenzuschuss: Sicher ist, dass die Stadt angesichts ihrer Finanzlage die Bückeburger Sportvereine an den Kosten der Nutzung der Sportstätten beteiligen wird - und muss.

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Bückeburg. Das wurde jüngst auch in einer Sitzung des Sport- und Partnerschaftsausschusses deutlich, wo das Thema erneut auf der Tagesordnung stand. Bereits im Wirtschafts- und Finanzausschuss war die Verwaltung beauftragt worden, schnellmöglich eine Vorlage zu erarbeiten, damit eine Kostenbeteiligung umgesetzt werden kann.

„Irgendwann wird irgendetwas kommen“, eröffnete Wolfhard Müller, der Vorsitzende des Sport- und Partnerschaftsausschusses, den Tagesordnungspunkt „Antrag der Gruppe Bürger für Bückeburg und WIR für Bückeburg zur Erhebung von Gebühren zur Nutzung der Bückeburger Sporthallen“. Im Haushaltsentwurf 2016 sei noch nichts verankert, stellte Müller fest.

Was sich schnell ändern kann. Denn wie Bürgermeister Reiner Brombach erläuterte, sei der Verwaltung im Wirtschafts- und Finanzausschuss die Aufgabe gestellt worden, bis Mitte 2016 ein Konzept vorzulegen, wo Einsparungen möglich sind: „Eine schöne Aufgabe, an der wir arbeiten werden, um ein tragfähiges Konzept zu entwickeln.“ Man stehe erst am Anfang und müsse schauen.

Für die Antragssteller erläuterte Ratsherr Andreas-Paul Schöniger (WfB), dass es egal sei, ob das Kind Hallennutzungsgebühr oder Betriebs- oder Energiekostenzuschuss genannt werde. Wichtig sei, dass alle Vereine auch in die Details eingebunden würden, auch die Vereine, die öffentliche Einrichtungen nutzten, nicht nur die Sportstätten.

Der Chef der Mehrheitsgruppe, Bernd Insinger (SPD) hatte bereits in der Sitzung des Wirtschafts- und Finanzausschusses darauf verwiesen, dass die Stadt Bückeburg die einzige Kommune weit und breit ist, die die vom Kreis erhobene Gebühr für die kreiseigenen Sportstätten noch übernimmt. Ob die Kostenbeteiligung noch bis Ende 2015 kommt, sei fraglich, im 1. Halbjahr 2016 müsse es aber hinzubekommen sein.

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Axel Wohlgemuth hatte ebenfalls im Wirtschafts- und Finanzausschuss gemahnt, dass eine wie auch genannte Gebühr oder Beteiligung sorgfältig geplant und die Vereine mitgenommen werden müssten, um diese nicht vor den Kopf zu stoßen. rc

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