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Violine im Mittelpunkt

Märchensänger Violine im Mittelpunkt

Ein Konzert, das am Mittwoch, 12. April, in der Musikschule Schaumburger Märchensänger erklingen wird, nimmt ein gegenwärtig im Saal des Niedersächsischen Landesarchivs veranstalteter Meisterkurs in den Fokus.

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Ingolf Turban und Friedrich-Wilhelm Tebbe (im Hintergrund von links) mit den Teilnehmern des Meisterkurses.

Quelle: bus

Bückeburg. Der von der in Bückeburg ansässigen Internationalen Richard-Sahla-Gesellschaft (Irisas) organisierte Kursus widmet sich unter der Leitung von Professor Ingolf Turban Sahlas Lieblingsinstrument, der Violine.

Die im August 2013 gegründete Irisas kümmert sich vornehmlich um Erforschung und Erhaltung von Sahlas Lebenswerk. Dem 1855 in Graz geborenen Fürstlich Schaumburg-Lippischen Hofkapellmeister (1888 bis 1918), Geigen-Virtuosen und Komponisten eilte bald der Ruf eines musikalischen Wunderkindes voraus. Als 18-Jähriger startete er eine beeindruckende Karriere als Violinen-Virtuose. 1988 übernahm der Maestro das Bückeburger Ensemble, erweiterte es auf 40 Mitglieder, spielte mit ihm Gastkonzerte in Hannover, Bremen, Hamburg und Berlin und erregte binnen kurzer Zeit überregionale Aufmerksamkeit.

Nachdem das Schloss 1895 zu einer Vier-Flügel-Anlage ausgebaut worden war, stand der Hofkapelle ein eigener Orchesterprobenraum zur Verfügung. Der Raum befand sich ebendort, wo jetzt Professor Turban unterrichtet.

Das auf Sahlas Initiative gegründete „Fürstliche Musikwissenschaftliche Institut“ feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Den runden Geburtstag nimmt die Irisas zum Anlass für die Organisation von zwei Gala-Konzerten. Am 20. Juni wird die Stadtkirche ein Chorkonzert, tags drauf der Große Rathaussaal ein Symphoniekonzert erleben.

Chöre aus Breslau und Berlin

Als Interpreten der unter der Schirmherrschaft von Alexander zu Schaumburg-Lippe stehenden Musikaufführungen kündigen die Veranstalter den Chor der Universität Wroclaw (Breslau) „Gaudium“ (Leitung: Alan Urbanek), das Ensemble „Die Primaner“ des Georg-Friedrich-Händel-Gymnasiums Berlin (Leitung: Jan Olberg) und das Bückeburger Bach-Orchester an.

Dessen Leiter Friedrich-Wilhelm Tebbe, der zugleich der Sahla-Gesellschaft vorsitzt, machte am Rande des Meisterkurses darauf aufmerksam, dass sich die Irisas nicht nur um die Wiederbelebung des kompositorischen Werks Sahlas sorgen, sondern darüber hinaus durch die Förderung junger Talente auch dessen Erbe fortsetzen will.

Während der Kurseröffnung stimmten Christina Allés Dopico (Klavier) und Nora Scheidig (Violine), die auch als „Duo Dopico“ auftreten, die Teilnehmer musikalisch kongenial auf die bevorstehenden Tage ein. Ihre Interpretation einer Brahms-Komposition erhielt von Tebbe und Turban ebenso kräftigen Applaus wie von den 16 Teilnehmern. Diese sind Tebbes Aussagen gemäß „aus aller Herren Länder“ nach Bückeburg angereist – Kanada und China inklusive.

Das Konzert in der Musikschule beginnt um 19.30 Uhr. bus

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