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Volksfestcharakter

Jahresversammlung Volksfestcharakter

Das als Verein organisierte Bürgerbataillon hat während seiner in der Gaststätte Fenkner tagenden Hauptversammlung erste Weichen für das Bürgerschießen gestellt.

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Präsident Martin Brandt

Quelle: bus

Bückeburg (bus). Der Ende August im Terminkalender der Schützen stehenden Feier soll in diesem Jahr der Charakter eines Volksfestes verliehen werden. „Wir kehren in die gute Stube der Stadt zurück“, kündigte Vereinsvorsitzender und Stadtmajor Martin Brandt an.

 Obwohl etliche Details noch nicht endgültig festgezurrt seien, könne von der Errichtung einer Zeltkonstruktion auf dem Marktplatz ausgegangen werden, erklärte Brandt. „In etwa analog der im Rahmen des Gourmettreffs ‚Bückeburg kocht über‘ verwendeten Struktur.“ Dabei soll auch das in Kooperation mit den beiden Marktplatz-Wirtinnen Jennifer Mohme-Xhata (Hofapotheke) und Claudia Schurig (Ratskeller) komponierte Unterhaltungsprogramm über die Bühne gehen.

 „Wir wollen jede sich bei unseren Veranstaltungen bietende Gelegenheit nutzen, um auf unseren Verein, auf dessen Ziele und seine sonstigen Aktivitäten aufmerksam zu machen und an einem positiven Erscheinungsbild in der öffentlichen Wahrnehmung zu arbeiten“, betonte der Stadtmajor. An den Entwicklungen der zurückliegenden Jahre sei abzulesen, dass diese Strategie Früchte trage. „Wir wollen nach unserem Selbstverständnis dabei sein, wenn sich in Bückeburg etwas tut.“ Das Bataillon wolle Gastgeber sein, auf geselligen und gesellschaftlichen Veranstaltungen die Menschen zusammenbringen. „Zudem wollen wir überlieferte Traditionen pflegen und gleichzeitig als moderne, zukunftsgewandte und für jedermann offene Vereinigung für Menschen in und um Bückeburg wahrgenommen werden.“ Wobei der bürgerschaftlichen Solidarität eine wichtige Rolle zukomme. „Niemand steht sinnbildlich so für den Solidargedanken wie das Bürgerbataillon. Auch wenn sich dieser heute anders darstellt und ausdrückt als vor 400 Jahren.“

 Brandt führte in diesem Kontext die Aktion „Kinderhilfe“ an, die mehreren Kindergärten und Grundschulen finanziell unter die Arme gegriffen habe. „Im Rahmen der aktuellen Maifeier sind nochmals 2800 Euro überreicht worden.“ Mittlerweile habe die Aktion in wirtschaftliche Not geratene Kinder mit mehr als 14000 Euro unterstützt.

 Des Weiteren erinnerte der Vorsitzende an den Familienfrühschoppen, die Sammlung zugunsten des Volksbundes „Deutsche Kriegsgräberfürsorge“, das Grünkohlessen, den Stadtball und etliche auf Rott-Ebene organisierte Aktivitäten.

 „Es hat sich gezeigt, dass wir über ein funktionierendes Konzept verfügen und auf einem guten Weg mit vielversprechenden und ermutigenden Ansätzen sind“, so Brandt. „Wir haben bereits einen großen Teil dieses Weges zurückgelegt und dürfen jetzt in unseren Anstrengungen nicht nachlassen. Dann muss uns um die Zukunft unseres Bürgerbataillons nicht bange sein.“

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