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Von Kindern für Kinder

Kirchenführer für die Jüngsten Von Kindern für Kinder

„Die Stadtkirche zu Bückeburg“ heißt der Kinder-Kirchenführer von Kindern für Kinder, den die Stadtkirchengemeinde jetzt herausgegeben hat.

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Die Bückeburger Kanzel gilt als eine der schönsten im Norden.

Quelle: pr.

Bückeburg. Zum 400-jährigen Bestehen der Stadtkirche hatte die Gemeinde einen Wettbewerb für Schüler der Grundschulen und der Oberschule ausgeschrieben. Sieben Gruppen haben sich daran beteiligt: die Klassen 3a und 4a der Grundschule Am Harrl, die Klasse 4b der Grundschule Im Petzer Feld, die Klasse 3 der Immanuel-Schule sowie der Religionskurs des 6. Jahrgangs an der Oberschule. Aus den eingesandten Arbeiten hat die Projektgruppe um Pastor Rainer Diekmann ein Büchlein erstellt, dessen Ziel es ist, Kinder mit der Stadtkirche vertraut zu machen.

Die farbige Broschüre bietet auf 24 Seiten allerhand Infos rund um das vor 400 Jahren in Betrieb genommene Gotteshaus. Ein Kapitel ist dem Grundriss des Gebäudes gewidmet. Andere befassen sich mit der Fassade, dem Taufbecken, der Kanzel oder dem Altar. Zu den Besonderheiten der Stadtkirche gehören zudem die Orgel, die Fürstenloge und die Kirchenfenster.

 Die Autoren haben ihre junge Zielgruppe fest im Visier. Das bedeutet: Die Sprache ist bewusst einfach gehalten, sodass Kinder dem Inhalt mühelos folgen können. Und weil heute ohne Moderator rein gar nichts mehr geht, kommt auch der Kinder-Kirchenführer an seinem Führer nicht vorbei. Der kleine, grüne Drache „Bücki“ nimmt das wissbegierige Jungvolk bei der Hand und führt es zu allem Interessanten, das es in der Kirche zu entdecken gibt.

Gleichsam im Vorbeigehen erklärt Bücki, weshalb ausgerechnet diese Kirche keinen Turm hat. Die Bedeutung der in großen Lettern auf der Fassade prangenden Inschrift wird ebenso erläutert wie der Umstand, dass nur fünf Buchstaben vergoldet sind und, hintereinandergestellt, den Namen „ERNST“ ergeben.

Mitten in der Kirche steht ein mächtiges, aus Bronze gegossenes Taufbecken. Der holländische Bildhauer Adrian de Vries hat das Kunstwerk geschaffen. Wie „Bücki“ zu berichten weiß, wurde es auf einem Ochsenkarren nach Bückeburg transportiert und erlitt dabei leichte Schäden. Wer genau hinguckt: Die kleinen Löcher sind noch heute zu erkennen.

Eine Besonderheit des Gotteshauses ist auch die mächtige Orgel. Ihre 4000 Pfeifen können viele Instrumente nachahmen. Die Bückeburger Orgel war eine der größten in Norddeutschland. Bei einem Brand im Jahr 1962 wurde sie vollständig zerstört. Was man heute sieht und hört, das ist ein Nachbau aus dem Jahr 1997. Das hölzerne Orgelgehäuse wurde anhand von Fotografien originalgetreu wieder aufgebaut.

Bezugsquelle: Den Kinder-Kirchenführer erhalten Interessierte nicht nur im Bücherständer der Stadtkirche, sondern auch in den Buchhandlungen Frommhold und Scheck (beide in der Fußgängerzone). thm

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