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Von Märchen und Mythen

„Waldkauz“ nimmt in Minden nächsten Karriereschritt in Angriff Von Märchen und Mythen

Sie sind die Entdeckung der Mystica Hamelon im Frühjahr 2015 und die Shooting Stars beim Mittelalterlich Phantasie Spectaculum des gleichen Sommers gewesen: Das dritte Jahr markierte zweifellos den Durchbruch für die Band „Waldkauz“ aus Hildesheim, die sich ganz dem in der Mittelalterszene so populären Stil des Pagan Folk verschrieben hat.

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Kommen am 26. August ins Fort A nach Minden: Waldkauz mit (von links) Nina Weggen (Gesang, Flöte), Niklas Steffen (Gesang, Bouzouki) und Peter Guenther (Trommeln, Percussion).

Quelle: jp

BÜCKEBURG/MINDEN. Nachdem die jungen Musiker aus der Domstadt auch diesen Sommer als eine von zahlreichen Bands im Aufgebot des Spectaculums zu begeistern wussten, nehmen sie jetzt ihren nächsten Karriereschritt in Angriff: Am Freitag, 26. August, spielen „Waldkauz“ ihr erstes, eigenes Open-Air-Konzert, und das nicht etwa in ihrer Heimatstadt an der Innerste, sondern vor den Toren Bückeburgs im Fort A in Minden.

Die Begeisterung für die Musik der Mittelalterszene hat die drei Bandgründer Gina Klause (Gesang, keltische Harfe, Drehleier), Ehemann Lennart Klause (Gitarre, irische Bouzouki) und ihren Bruder Peter Guenter (Schlagzeug) schon seit frühester Jugend begleitet. Im Mai 2013 stand das Trio erstmals auf der Bühne eines kleinen mittelalterlichen Marktes nahe Salzgitter. Auf einem großen, niederländischen Mittelalterfest liefen ihnen dann Bouzouki-Spieler Niklas Steffen und Sängerin und Multiinstrumentalistin Nina Weggen in die Arme – es war die Geburtsstunde der Band „Waldkauz“.

In ihrer Musik haben sich die Hildesheimer längst von so populären Vordenkern wie Faun oder Omnia gelöst und ihren ganz eigenen Stil entwickelt.

Tanzbare Rhythmen und mehrstimmige Flötenklänge

„Waldkauz“ verweben klassische Folk-Harmonien mit ebenso leichtfüßig-verträumten wie schwärmerisch daherfliegenden Harfen- und Bouzouki-Klängen, berichten in ihren Songs von tiefen Wäldern, von Märchen, Mythen, von mystischen Kreaturen, vom Kreislauf des Lebens. Doch auch tanzbare Rhythmen und mehrstimmige Flötenklänge sind Teil ihrer Musik. Gesungen wird nicht nur auf deutsch oder englisch, sondern auch auf ukrainisch und finnisch.

Ihr erstes Album brachten „Waldkauz“ im März 2015 heraus, im Frühjahr 2017 wird das zweite Studiowerk der Hildesheimer erscheinen. Einen Eindruck können sich die Fans bereits jetzt mit der Single „Mati Syra Zemlya“ und dem dazugehörigen Musikvideo verschaffen.

Beim Konzert im Fort A werden „Waldkauz“ von Gastmusikerin Shilan Anderson von der Mittelalterband Mythemia an der Hang Drum und der Harfe begleitet. Im Vorprogramm spielt Harfnerin Isol Osiander von der Band „Schattenweber“. Beginn ist um 20 Uhr.

Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tucholsky-Bühne Minden unter www.tucholsky-buehne.de sowie an der Abendkasse. Im Anschluss an das Konzert findet in den Gewölbegängen des Fort A eine mittelalterliche Taverne statt. jp

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