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Von Winnetou, Backe und den anderen

Bückeburg / Weltkindertag Von Winnetou, Backe und den anderen

Hamster Backe und seine Frau Trude wohnen im Kornfeld. Das Paar erwartet Besuch von Onkel Willi aus der Großstadt. Winnetou haben sie ebenfalls schon kennengelernt: Das Stück „Winnetou, Winnetou, wo wohnst denn du?“ konnten sich Kinder mit ihren Eltern im Rahmen des Weltkindertages in der Bückeburger Jugendfreizeitstätte ansehen.

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 Herbert Mische zeigt den Kindern zwei seiner Hauptdarsteller: Den Hamster Backe und einen von vielen bunten Vögeln aus dem Palast der Winde.

Quelle: tla

Bückeburg. Der Hase ist ein neugieriges, aufgewecktes Kerlchen und schaut sich an, wie andere Tiere in seiner Umgebung leben. „Ich bin gespannt, was ich heute noch so erleben kann“, sagte er. „Was wird denn da geschehen? Komm lass mich in dein Haus – und deine Wohnung sehen“, sang der Hase weiter.

 Ganz laut sangen alle mit „Komm lass mich in dein Haus – und deine Wohnung sehen!“ Für viel Gelächter sorgte zudem Rüdiger, der röhrende Hirsch. „Kinder, wir versuchen jetzt einmal, gemeinsam zu röhren.“ Gesagt, getan. Erst nur die Kinder, dann die Frauen und schließlich nur die Väter, aber das waren eben nicht so viele.

 Rüdiger, ein sehr stolzes, stattliches Tier mit großem Geweih hat übrigens eine feste Wohnung. „Allerdings habe ich zwei Familien“, gab er zu verstehen. Seine eine Frau lebt im Kornfeld – und eine weitere wohnt im Wald. „Vielleicht finde ich ja noch eine Dritte“, sagte Hirsch Rüdiger lachend.

 Auf seinem Spaziergang traf der Hase Winnetou eine Schildkröte, die schon mehr als 100 Jahre dort lebt. „Aber ich werde immer gern übersehen“, sagte die Schildkröte ein wenig traurig, die in sich ruht und überall daheim ist, weil sie ihr Haus immer bei sich trägt. Das konnte der kleine Hase erst gar nicht verstehen. Alsbald kamen bunte Vögel aus dem Wald, die ihre Geschichte erzählten. „Ich hatte einen gelben Papa und eine blaue Mama und wohne im Palast der Winde“, berichtete einer.

 Inzwischen war auch Hamster Backe mit seinen Vorbereitungen für den Besuch von Onkel Willi aus der Großstadt fertig. Hase Winnetou hatte ebenfalls einen aufregenden Tag erlebt und viele neue Entdeckungen machen können.

 „Die Geschichte gibt es noch nicht als Hörspiel“, sagte Puppenspieler Herbert Mische, der bis zu 350 Auftritte im Jahr absolviert. Vom Publikum in der Jugendfreizeitstätte war er begeistert. „Ich war überrascht, wie gut die Kinder hier mitgesungen haben“, so der Puppenspieler. tla

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