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Von nix kommt nix

Sportfreundliche Schule Von nix kommt nix

Lautstarker Jubel seitens der rund 320 Schüler der Grundschule Am Harrl hat die Verleihung eines kleinen Schildes mit blauer Schrift nebst dazugehöriger Urkunde begleitet, mit dem ihre Schule vom niedersächsischen Kultusministerium zum zweiten Mal als „Sportfreundliche Schule“ zertifiziert worden ist.

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 Gemeinsam mit Schulleiterin Antje Kronenberg und Lars Pieper, Fachberater für Schulsport im Landkreis Schaumburg, präsentieren Schüler das kleine Schild mit der Aufschrift „Sportfreundliche Schule“.

Quelle: wk

Bückeburg. Zuvor hatten die Jungen und Mädchen in einer Feierstunde in der Schulsporthalle einen Eindruck davon vermittelt, was es heißt, eine „Sportfreundliche Schule“ zu sein. So wurden etwa peppige Lieder gesungen, zu denen die Kinder einstudierte bewegungsintensive Choreografien präsentierten, es wurden Turnübungen am Boden gezeigt und schnell ablaufende Stapelübungen mit Plastikbechern („Speed-Stacking“) vorgeführt. Nicht zuletzt demonstrierte eine Schulklasse ein Fünfminuten-Fitnesstraining, das sich, so deren Klassenlehrer, problemlos in den Unterricht einschieben lässt. Dazu erzählte der Lehrer eine von ihm spontan ausgedachte kleine Geschichte über ein Eichhörnchen, das morgens aufwacht, sich streckt und reckt, dann durch den Wald läuft, um sich etwas zu Essen zu suchen. Hier und da hüpft das Eichhörnchen über am Boden liegende Äste und begegnet schließlich einem Fuchs, vor dem es sich auf einen Baum retten muss. Passend zum Verlauf dieser Geschichte machte der Pädagoge die entsprechenden Bewegungen des imaginären Eichhörnchens vor, in das sich auch die Kinder hineinversetzen sollten.

 Dass die für vier Jahre geltende Zertifizierung als „Sportfreundliche Schule“ schon etwas Besonderes ist, war von Lars Pieper, Fachberater für Schulsport im Landkreis Schaumburg der niedersächsischen Landesschulbehörde, zu erfahren. Dieser hatte die Grundschule Am Harrl nämlich im Herbst vergangenen Jahres besucht, um sie sich dahin gehend anzuschauen, ob diese Lehranstalt weiterhin die für eine solche Auszeichnung vorgegebenen Kriterien erfüllt. Pieper berichtete nun, dass von kreisweit 32 Schulen gerade mal fünf als „Sportfreundliche Schule“ zertifiziert sind.

+++Info+++

„Sportfreundliche Schule“

+! Als Voraussetzungen für das Erlangen des Titels „Sportfreundliche Schule“ nannte Lars Pieper unter anderem von der jeweiligen Schule praktizierte Kooperationen mit Sportvereinen, das Vorhandensein mehrerer Sport-Arbeitsgruppen, die Teilnahme an Wettbewerben zum Erlangen von Sportabzeichen sowie auch das seitens der Schule angemessene Würdigen der von Schülern erbrachten sportlichen Leistungen.
+ Und „was auch ganz wichtig ist“, sei, dass das Thema „Ernährung, Sport und Gesundheit“ im Unterricht und bei Schulprojekten auf dem Programm steht, betonte Pieper. Mehr noch: Ohne die Beschäftigung mit dem Thema „Gesunde Ernährung“ erhalte man keine Auszeichnung.
+ Die Zertifizierung der Grundschule Am Harrl als „Sportfreundliche Schule“ bezeichnete Pieper zum einen als eine nicht unbedeutende Orientierungshilfe für Eltern, indem diese auch an solch einem Kriterium erkennen könnten, auf welche Schule sie ihr Kind schicken sollen. Zum anderen solle solch eine Auszeichnung aber auch als Anstoß für die Eltern der Schüler gelten, den damit verbundenen Gesundheitsgedanken auch zu Hause in den Familien zu leben und ihre Kinder zu einer gesunden Ernährung und viel sportlicher Bewegung anzuhalten.

wk

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