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Vorbereitungen zur Sommerwette laufen auf Hochtouren

Im „Daktari“-Fieber Vorbereitungen zur Sommerwette laufen auf Hochtouren

Die ehemalige Residenzstadt ist im „Daktari“-Fieber. In den Kindergärten oder der Begegnungsstätte wird gebastelt, gemalt, gestrickt und genäht. Menschen eilen zum Rathaus, bringen Kostüme, Verkleidungsgegenstände oder Stofftiere.

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Kostümierung für Mops „Clarence“. Am Sonnabend darf er nicht mit auf den Markt, lebende Tiere sind verboten: 

Quelle: pr.

Bückeburg (rc). Das größte Gewusel aber herrscht in der Schlossremise, wo gestern Morgen um die 50 Kinder und Erwachsene dabei sind, Kulissen zu bauen und zu bemalen. Die ganzen Aktivitäten haben nur ein Ziel: die Sommerwette der NDR-Sommertour zu gewinnen, die Fernsehserie „Daktari“ auf den Marktplatz zu bringen. Und das sieht gut aus.

Die Kulisse der „Waremu“-Tierstation steht. Der Neubückeburger Holger Wilhelm hat sich gleich am Montagmorgen eine Folge von „Daktari“ angeschaut als gelernter technischer Zeichner eine Skizze zu Papier gebracht und ist in die Remise geeilt. Dort waren schon andere eingetroffen, wie etwa Ralf Daniel, Petra Paulke, der stellvertretende Bauhofleiter Wolfgang Braun, Schlosser Hans-Jürgen Bornemann, Ratsfrau Iris Gnieser und Andreas-Paul Schöniger. Sie alle legen Hand an. Was jetzt schon steht, kann sich sehen lassen.

 „Besser als das Original“, befand Bürgermeister Reiner Brombach gestern: „Es ist das Gesprächsthema in der Stadt. Überall, wo man hinkommt, wird über ‚Daktari‘ geredet.“ Er sei froh, dass sich alle solidarisch erklären und mitmachen. Für jeden Bückeburger müsse es am Sonnabend eine Selbstverständlichkeit sein, kostümiert auf den Marktplatz zu kommen, appellierte er daran, das Bückeburg auch 250 verkleidete Wildhüter oder Wildtiere auf den Marktplatz bringen muss, um die Wette gegen den NDR zu gewinnen.

 Gestern Morgen waren rund 25 Kinder der Kindertagesstätte „Arche Noah“ vor Ort , um die Kulissen zu bemalen. Farbe gab es genug, schon frühmorgens waren die ersten Farbeimer vor der Remise abgestellt worden. Mit Feuereifer waren die Kinder bei der Sache, um die afrikanische Steppe auf die Leinwand zu zaubern. Zwischendurch packte auch der Bürgermeister an. Der NDR berichtete mit live im Radio aus der Remise.

 Andere Kindergärten basteln Safari-Hüte oder Tiermasken aus Pappteller. Die Handarbeitsgruppe der Begegnungsstätte fertigt Stoffwürste mit mehrfarbigen Fadenknäueln: Löwenschwänze. Die Unterstützung von Bürgern und Firmen ist groß. Um Verpflegung oder Getränke braucht sich keiner Gedanken machen. Firmen bieten Pflanzenspenden an oder stellen sie leihweise zur Verfügung. Im Rathaus ist derweil der „Daktari“-Fundus weiter gewachsen. Kostüme werden vorbeigebracht oder Stofftiere. Farbe ist ausreichend vorhanden.

 Gebraucht werden jetzt noch weitere Kostümierungen wie Khaki-Kleidung, Tropenhelme oder Strohhüte. Auch Stofftiere zur Bestückung des Wildgatters sind willkommen. Zudem wird noch ein dunkelhäutiger Mitbürger gesucht, der den Mike Makala verkörpern kann. Und Schminke für die „wilden Tiere“ ist ebenfalls noch nötig.

 Ansonsten sind Bettina Remmert, Reiner Wilharm und Florian-Moritz Hahne von der Verwaltung bereits dabei, die logistischen Abläufe für die Generalprobe am Freitag und den Hauptakt am Sonnabend zu organisieren. „Man-Power“ wird am Sonnabend ab 9 Uhr aber noch benötigt, um die Kulissen auf- und abzubauen. rc

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