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Wäscherei weicht Wohnungen

Gebäude soll komplett abgerissen werden Wäscherei weicht Wohnungen

Die Tage der seit mehr als fünf Jahren leer stehenden Wäscherei Eggers in der Bückeburger Altstadt sind gezählt.

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Das Gebäude So soll dem Neubau mit 30 seniorengerechten Wohnungen weichen.

Quelle: rc

Bückeburg (rc). Die Wäscherei soll komplett abgerissen werden – inklusive des Schornsteines, der derzeit noch als Mobilfunkmast genutzt wird. Auf der Fläche wird ein Neubau mit 30 seniorengerechten Wohnungen gebaut werden. Entsprechende Pläne stellte der beauftragte Architekt John Roper vom gleichnamigen Bückeburger Architekturbüro während der jüngsten Sitzung des Bau- und Umweltausschusses vor. Die Ratsherren nahmen die Pläne wohlwollend zur Kenntnis und verwiesen sie zur weiteren Beratung in die Fraktionen.

Nach den Plänen Ropers sollen auf dem rund 2500 Quadartmeter großen Grundstück, das in U-Form zwischen der Wallstraße, der Trompeterstraße und dem Unterwallweg gegenüber der Herderschule liegt, fünf Baukörper errichtet werden, die mit Laubengängen miteinander verbunden sind. Die Gebäude bilden einen Innenhof und werden zwei- bis dreigeschossig. An der Wallstraße werden mit gestaffelten Baukörpern und Giebelelementen die Neigung der Straße und die Form der vorhandenen Wohnbebauung aufgenommen. „Städtebaulich geschlossen“, war das Stichwort, das Roper nannte: „Eine bewusst moderne Architektur, die dennoch sympathisch wirkt.“ Alle Wohnungen haben einen Balkon oder eine Loggia, sind seniorengerecht ausgestattet und haben eine Größe zwischen 85 bis 105 Quadratmeter. Pkw-Stellflächen werden in einem Gebäude am Unterwallweg zur Verfügung stehen. Angeboten werden Betreuungsangebote für die Bewohner des Komplexes. Nachfragen gab es im Ausschuss keine.

Wie Dietmar Eggers, Eigentümer des Grundstücks, auf Nachfrage mitteilte, soll das Bauvorhaben möglichst zügig über die Bühne gebracht werden. Ein Investor stehe bereit, der das Grundstück übernehmen wolle. Die Bauvoranfrage soll die Bereitschaft von Stadt und Verwaltung klären, dass das Gebäude in dieser Form an dieser Stelle umgesetzt werden und in die Feinplanung gegangen werden kann. Da noch Mieter in den Wohnungen der Gebäude wohnen, muss diesen noch gekündigt und Ersatz gesucht werden.

 Wie Eggers weiter sagte, habe er in den vergangenen Jahren viel Zeit investiert, um eine Nachnutzung für Gebäude und Gelände zu finden, das seit mehr als 125 Jahren im Familienbesitz ist: „Das lag mir am Herzen.“

 Er freue sich, dass nun mehr Wohnwert in die Altstadt komme, zumal auch einige Meter weiter auf einem weiteren Grundstück zwischen Unterwallweg und Wallstraße Bewegung gekommen ist. Wie berichtet will dort am Unterwallweg ein Investor ein Mehrfamilienhaus bauen und das Gebäude an der Wallstraße grundlegend sanieren.

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