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Was den Berlinern ihr Flughafen ist …,

Bückeburg Was den Berlinern ihr Flughafen ist …,

Was den Berlinern ihr Flughafen ist, kennen die Bückeburger von der Brücke in den Hofwiesen: Beides wird einfach nicht fertig. So jedenfalls spottet die hiesige Bevölkerung.

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 Unendliche Geschichte: Die neue Stahlbrücke in den Hofwiesen über die B83 steht zwar, wird aber nicht fertig.

Quelle: ly

Bückeburg. Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereiches Hameln in der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, erträgt den Spott. „Eine elend lange Geschichte, die mich genauso nervt“, sagt er über den Brückenbau. Zur Erinnerung: Im Sommer 2009 hatte es noch geheißen, das Bauwerk über die B83 soll 2010 in Betrieb gehen.

 Letzte Meldung aus Hameln: Um den Jahreswechsel soll eine neue Ausschreibung auf den Markt, damit die ausstehenden Arbeiten im Frühjahr starten können. Zurzeit liegen die Landesbehörde und eine Arbeitsgemeinschaft aus zwei Firmen, der nach Querelen gekündigt worden war (wir berichteten), juristisch im Clinch. Brockmann zufolge ist dies der Grund für die jüngste Verzögerung. Nach Angaben des Behördenleiters geht es darum, wer die zusätzlichen Kosten zu tragen hat. „Wir möchten den Steuerzahler nicht mehr belasten als nötig“, betont er. Bisher hieß es, das Projekt koste rund 880.000 Euro.

 Die derzeitige Zwangspause ist umso ärgerlicher, weil die Restarbeiten an der 114 Meter langen Rad-und Gehwegbrücke überschaubar sind: Von Kleinigkeiten abgesehen fehlen noch das Geländer und der Belag. Letzterer kann nur bei gutem Wetter aufgebracht werden, doch jetzt kommt erst einmal der Winter.

 Ende März war die seit Mai 2009 gesperrte Holzbrücke abgerissen worden, bevor sie im Juni durch eine Stahlkonstruktion ersetzt wurde, die bis heute der Vollendung harrt.

 Probleme mit den Firmen haben aus Sicht Brockmanns etwa ein Jahr Zeit gekostet. Nach Darstellung des Behördenleiters gibt es weitere Gründe für Verzögerungen: Erstens habe zunächst entschieden werden müssen, ob die marode Holzbrücke (Baujahr 1990) saniert oder ersetzt werde. Außerdem sei anfangs die Finanzierung unklar gewesen, weil die Konstruktion zum Teil auf niedersächsischem, teils auf nordrhein-westfälischem Gebiet stand.

 Zur Einweihung der neuen Stahlbrücke wollten Bückeburger und Kleinenbremer eigentlich ein Fest feiern. „Aber irgendwie ist der Spaß weg, wenn es immer wieder hinausgeschoben wird“, sagt Friedrich Vogt (Kleinenbremen), Chef des Bezirksausschusses.

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