Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Was die Mittelalterleut so treiben

MPS-Baby Was die Mittelalterleut so treiben

Es ist eine Geschichte, wie sie das Leben nur auf dem Mittelalterlich Phantasie Spectaculum (MPS) schreiben kann: Das deutsch-schweizerische Ehepaar Adi und Julie Burch hat sich nicht nur beim MPS kennen und lieben gelernt. Auch ihr Sohn wurde dort gezeugt, vor genau einem Jahr. 

Voriger Artikel
Bagger liegt im Graben
Nächster Artikel
Dudelsack-Rock

Adi und Julie Burch aus Wiedlisbach mit ihrem Sohn Noel.

Quelle: jp

Bückeburg. Damit nicht genug: An exakt der gleichen Stelle, an der ihr Sohn gezeugt wurde, entstand bereits im Sommer zuvor ebenfalls ein neues Leben.

 Aber der Reihe nach: 2014 lernten sich der gebürtige Luzerner Adi Burch und seine spätere Frau Julie aus Sottrum nahe Bremen auf dem Spectaculum in Hamburg-Öjendorf kennen, sie verliebten sich.

 Als sie vor einem Jahr zusammen mit einer größeren Gruppe von Gleichgesinnten das MPS in Bückeburg besuchten und gemeinsam auf der Camp-Site zelteten, stellte ihnen ein Freund aus Xanten seine kleine Tochter vor, zeigte auf einen ganz bestimmten Punkt auf dem Campinggelände, um zu erklären, die junge Dame sei exakt ein Jahr zuvor an eben dieser Stelle gezeugt worden. Und mit Blick auf Adi und Julie Burch: „Und genau hier stellt ihr jetzt euer Zelt auf.“ Was sie taten.

„Bruder Rectus“ tauft MPS-Baby

 Und es kam exakt so, wie bereits ein Jahr zuvor dem befreundeten Paar aus Xanten widerfahren: Am 15. April dieses Jahres erblickte Noel Burch im heimischen Wiedlisbach im Kanton Bern das Licht der Welt. Um natürlich kurz darauf von den überglücklichen Eltern Adi und Julie auf dem Spectaculum Anfang Mai in Weil am Rhein der mittelalterlichen Öffentlichkeit vorgestellt zu werden. Dort erhielt das Bückeburger MPS-Baby auch eine – natürlich nicht ganz offizielle – Taufe durch den auf der Großveranstaltung allgegenwärtigen Mönch „Bruder Rectus“.

 Auch in diesem Jahr hat die inzwischen dreiköpfige Familie Burch auf dem Spectaculum in Bückeburg ihr Zelt aufgeschlagen. Allerdings wohl bewusst diesmal nicht auf jenem so fruchtbaren Fleckchen Erde, das jetzt gleich zweimal in Folge für Familienglück sorgte. Auf dem wurde vielmehr in diesem Jahr weithin sichtbar die Schweizer Flagge gehisst. jp

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Schaumburg