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„Was für ein (Musik-)Theater“

Detmolder Kammerorchester „Was für ein (Musik-)Theater“

Ein Musikerlebnis für die ganze Familie wird im Rathaussaal in Bückeburg zu sehen und zu hören sein. Und zwar am Sonnabend, 25. November, ab 15 Uhr. Das Detmolder Kammerorchester bringt nicht nur echte Klassiker, sondern auch moderne Töne von Irving Berlin oder aus der „Rocky Horror Picture Show“.

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Bürgermeister Reiner Brombach (von rechts), Organisatorin Ute Wolff, Westfalen-Weser-Energie-Geschäftsführer Stephan Nahrath, Kulturverein-Geschäftsführerin Johanna Woydt und Orchestermanager Max Gundermann präsentieren „Was für ein (Musik-)Theater!“.

Quelle: rc

Bückeburg. Das Besondere: Das Publikum muss „mithelfen“, dass während der Inszenierung zwei nach einem Streit in die Unterwelt geratene Protagonisten wieder in die Oberwelt zurückkommen: mit Klatschen, Tanzen, einer eigens einstudierten Choreografie sowie „vielen anderen spontanen Sachen“. Nach dem Konzert kann auf die Bühne gegangen werden, dann wollen die Musiker die Musik und ihre Instrumente erklären.

Kindern Vielfalt der Kultur aufzeigen

„Ein 80-minütiges Musikerlebnis für die ganze Familie“, wie der Geschäftsführer von Westfalen Weser Energie, Stephan Nahrath, Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach, Orchester-Manager Max Gundermann und Organisatorin Uta Wolff bei einem Pressegespräch feststellten. Die Westfalen-Weser-Energie-Gruppe ist es, die das Musikerlebnis in die Region bringt. Vier Veranstaltungen sind in diesem Jahr geplant, zehn weitere für 2018. Für die Beteiligten sind die Familienkonzerte in der Region Neuland, wie sie sagten. Das Detmolder Kammerorchester spielt ein eigens für die Veranstaltungsreihe konzipiertes Programm als ein moderiertes Familienkonzert, Veranstalter ist das Energieunternehmen. „Wir konzentrieren uns mit den Familienkonzerten auf kleinere Kommunen im Netzgebiet“, sagte Nahrath: „Wir wollen Kindern die Vielfalt der Kultur aufzeigen.“ Auch klassische Musik könne gute Unterhaltung sein. „Denn Musik verbindet, durch sie wird jeder Mensch berührt und erreicht.“

Augenzwinkernd durch die Jahrhunderte

Das Detmolder Kammerorchester, ein Ableger der Musikhochschule Detmold, widmet sich seit Jahren mit Begeisterung der Vermittlung von Musik an junge Zuhörer. Die Inszenierung des Programms „Was für ein (Musik-)Theater!“ von Regisseurin Birgit Kronshage und Guido Mürmann verbindet kongenial das Volkslied „Bruder Jakob“ mit Episoden aus Mozarts „Zauberflöte“, „Don Giovanni“ und „Figaro“, Puccinis „La Boheme“ sowie Verdis „La Traviata“, Jacques Offenbachs „Orpheus aus der Unterwelt“ mit Irving Berlins „Annie get your gun“ oder der „Rocky Horror Picture Show“ zu einer augenzwinkernden und kindgerechten Revue durch mehrere Jahrhunderte Musiktheater. „Und sie wird nicht nur Kinder in ihren Bann ziehen“, verspricht der Orchester-Manager. „Kinder sind ein herausforderndes Publikum, die den Musikern viel zurückgeben“, stellte Gundermann fest. Für das 23-köpfige Kammerorchester sei dies eine echte Aufgabe, und das Programm biete eine große Bandbreite. Dirigent ist Guido Mürmann.

In Bückeburg stieß das Angebot gleich auf offene Ohren. „Wir haben gerne zugegriffen“, freute sich der Bürgermeister. „Ein Theater, das höchste Perfektion erfordert, aber kindgerecht sein muss – das Schwierigste überhaupt“, betonte Brombach, selbst passionierter Klavierspieler: „Das wird ein großes Vergnügen für alle.“

Karten gibt es im Vorverkauf ab Montag, 6. November, beim Kulturverein in der Tourist-Info. Kinder unter 13 Jahre müssen keinen Eintritt bezahlen, benötigen aber ein Ticket, Telefon: (0 57 22) 36 10 und (0 57 22) 89 31 80, E-Mail: kulturverein@bueckeburg.de. cre

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