Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 8 ° wolkig

Navigation:
Weil es auf die Sekunde ankommt

Rettungspunkte eingerichtet Weil es auf die Sekunde ankommt

23 neue Rettungspunkte hat das Fürstliche Forstamt im Fürstlichen Forst im Harrl, an der Sandfurth im Bereich der Gevatterseen und im Schaumburger Wald eingerichtet. Sie sollen Abhilfe schaffen, Rettungskräfte und Hilfesuchende schneller zusammenführen.

Voriger Artikel
„Es war ein erfolgreiches Jahr“
Nächster Artikel
Neschen-Verkauf geplatzt

Beim ersten Test haben sich die Rettungspunkte bewährt.

Quelle: rc

Bückeburg. „Dritter Waldweg rechts von dort und dort, das findet man kaum“, erklärt der verantwortliche Förster Alfred Matthaei das bisherige Dilemma. Er hat gemeinsam mit Mitarbeitern die landesweit einheitlichen Schilder mit der Kennung des Landkreises und einer laufenden Nummer (von 301 bis 323) aufgestellt. Die Standorte der Schilder sind so gewählt, dass diese am Übergang von öffentlichen Straßen zu den Forstwegen liegen und auch eine Landung des Rettungshubschraubers ermöglichen.

Verirren ausgeschlossen

Die Daten sind in die Navigationssysteme der Rettungskräfte eingepflegt. Im Notfall braucht die meldende Person nur über die Notrufnummer 112 die Leitstelle anzurufen und die Kennung des Rettungspunktes anzugeben. „Ein Verirren der Rettungskräfte im Wald aufgrund nicht eindeutiger Standortangaben sollte damit ausgeschlossen sein“, so Alfred Matthaei.

Ob das tatsächlich klappt, ist jüngst geübt worden. Punkt 12 Uhr setzte Matthaei – nach vorheriger Absprache – einen Notruf am Punkt SHG 316 ab. Bei Baumfällarbeiten ist ein Waldarbeiter untereinem umgestürzten Baum eingeklemmt und schwer verletzt worden.

In wenigen Minuten sind ein Rettungswagen und zwei Fahrzeuge der Feuerwehrmit Blaulicht und Martinshörnern vor Ort. „Das läuft so“, lautet das Fazit.

Die Rettungspunkte: Sechs an der Landwehr im Bereich Rusbend, Quetzen, Nienstädt Stadthagen, Niedernwöhren und Hespe-Hiddensen; fünf im Bereich des Meinserkämpen im Rusbend, Meinsen, Cammer und Berenbusch; zwei im Bereich Sandfurth bei Röcke-Klus, Petzen; einen am Tennisheim am Schlosspark; vier am Harrl am Parkplatz Ruheforst, dem Bergbad, zwischen Bergdorf und Ahnsen und am Ende der Harrlallee in Bad Eilsen; sieben im Bereich Buchholz (Waldstraße) und Rinteln in den Ortsteilen Steinbergen und Schaumburg. rc

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr