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Weiterer Glanz fürs Entree

Zehn Gesellenstücke in der Volksbank Weiterer Glanz fürs Entree

Zehn Gesellenstücke, die – wie Bürgermeister Reiner Brombach es ausdrückte – dem jüngst frisch hergerichteten Eingangsbereich der Hauptstelle der Volksbank in Schaumburg „weiteren Glanz verleihen“, schmücken derzeit das Entree des Geldhauses.

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Mathias Ebensberg (von links), Mandy Uthes, Vitalij Kin belegen die ersten Plätze im Wettbewerb "Die gute Form". Dritter von rechts: Peter Menze.

Quelle: bus

Bückeburg. Die zum Abschluss der Tischler-Gesellenprüfung 2016 von den Berufsbildenden Schulen Rinteln, der Tischler-Innung Schaumburg und der Volksbank organisierte Präsentation zeigt zehn Kostproben eines Handwerks, das den Ausführungen des Stadtoberhauptes gemäß Kreativität, Feingefühl und den Sinn für Ästhetik zusammenführt.

Zu sehen sind sechs Möbelstücke und vier Haustüren, die von den Azubis nach eigener Gestaltung und Konstruktion in maximal 100 Arbeitsstunden gefertigt wurden. Bei den Möbelstücken dominieren Buche, Eiche und Ahorn; bei den Türen das tropische Laubholz Meranti. Als Besonderheiten stellte Peter Menze, verantwortlicher Lehrer für die Lehrlinge des Tischler-Handwerks, eine gläserne Tischplatte mit integrierter LED-Beleuchtung, Elektromotoren zur Höhenverstellung und Kulissenführungen für Schubkästen heraus.

Vordere Plätze beim Wettbewerb "Die gute Form"

Einen Sonderapplaus bekamen während der von Innungsobermeister Rüdiger Altfeld, Claudia Klemm (Bildungsreferentin im Landesinnungsverband des Tischlerhandwerks) und dem neuen Kreishandwerksmeister Dieter Ahrens besuchten Ausstellungseröffnung Mandy Uthes, Mathias Ebensberger und Vitalij Kin. Das Trio hatte in dem von der Gesellenprüfung getrennten Wettbewerb „Die gute Form“ die vorderen Plätze belegt.

Uthes, die in Stolzenau/Müsleringen (Kreis Nienburg) im Betrieb Branning ausgebildet wird, überzeugte die von Klemm, Petra Kallwaß (Vertriebsmanagement Volksbank in Schaumburg) und Siegert Beck (Architekt und Designer aus Rodenberg) gebildete Jury mit einem Zeichentisch. Ebensberger (Ausbildungsbetrieb Meier, Buchholz) erreichte den zweiten Rang mit einem Couchtisch, Kin (Kubba, Stadthagen) punktete mit einem Flurregal.

Gesellenstücke noch bis zum 17. Juni zu bewundern

Der Gute-Form-Wettbewerb soll den hohen Stellenwert der Gestaltung im Tischlerhandwerk ins Blickfeld rücken. Die angehenden Gesellen sollen angeregt werden, sich bewusst mit zeitgemäßer Formgebung zu beschäftigen. Die Jury berücksichtigte insbesondere die Aspekte Originalität, Gestaltungsqualität und Funktionalität. Zwei der drei Preisträger können im Herbst am Landesentscheid in Hannover teilnehmen.

Gesellenbeisitzer Alexander Köchling und Meisterbeisitzer Michael Kubba machten darauf aufmerksam, dass Menze bald in den Ruhestand wechseln wird, und würdigten dessen Engagement mit einem Präsentkorb. Für die Musik sorgte die Formation „All For The Takin“.

Die Gesellenstücke sind bis Freitag, 17. Juni, zu bewundern. Bis zu diesem Zeitpunkt läuft auch eine Sonderwertung, in der das Publikum über seine Lieblingsstücke entscheidet. Urkunden und Sachpreise für die Erstplatzierten werden am 17. Juni um 13.30 Uhr in der Volksbank überreicht. bus

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