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Welch eine Nacht

Bückeburg / Bilanz der „Langen Nacht“ Welch eine Nacht

Welch eine Nacht! Eine ausgesprochen positive Bilanz der „Langen Nacht“ der Kultur hat jetzt Albert Brüggemann gezogen. Der Vorsitzende des Ausschusses für Kultur und Tourismus stellte dem Gremium die Auswertung des Großereignisses Mitte September vor: „Es ist sehr, sehr gut gelaufen.“

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Erfolgreiche „Lange Nacht“: Im Hubschraubermuseum hat die Bigband gespielt.

Quelle: Archiv

Bückeburg. Damit spielte Brüggemann nicht nur auf die um 50 Prozent gestiegene Besucherzahl (über 2030 Eintrittsbändchen wurden verkauft) an. Er berichtete auch von einer ausgesprochen positiven Reaktion von Besuchern auf die Veranstaltungen, die den Arbeitskreis erreicht hätten. Insbesondere wurden zahlreiche Gäste von außerhalb gezählt. Um sie könnte im nächsten Jahr noch intensiver geworben werden.

 Bewährt habe sich die Öffnung für junge Leute mit Jugendbands und Graffiti-Aktionen. Die „Kulturkonsumenten von morgen“ sollen auch in Zukunft noch gezielter angesprochen werden.

 Trotzdem gibt es immer noch etwas zu verbessern. Brüggemann regte eine Straffung der Eröffnungsfeier an, außerdem soll sie durch eine Moderation aufgelockert werden. Verbesserungsbedürftig sei die gastronomische Versorgung der Gäste. Die Wirte würden immer noch vom Besucheransturm überrascht.

 Sorgen bereitet den Verantwortlichen beim Blick aufs nächste Mal die Zahl der Veranstaltungsorte. Die Möglichkeiten seien weitgehend ausgereizt. Engpässe könne es 2014 geben, falls die Räume im Schloss wegen der geplanten Musical-Aufführungen nicht zur Verfügung stünden. Außerdem klang Kritik darüber an, dass die Hofkammer für die Nutzung während der „Langen Nacht“ Miete kassiere.

 Mittelfristig bereitet möglicherweise auch die Finanzierung des Großereignisses Probleme. Noch mehr als bisher wird man auf weitere Sponsoren angewiesen sein. Denn schon jetzt zeichnet sich ab, dass mit e.on ab 2015 einer der Hauptförderer wegfällt. kk

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