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Weniger Besucher, mehr Gespräche

Bückeburger Solartag Weniger Besucher, mehr Gespräche

„Etwas weniger Besucher als vor Jahresfrist, aber wesentlich mehr Gespräche, wir sind sehr zufrieden“, lautet das Kurzfazit von Dieter Ahrens mit Blick auf den Bückeburger Solartag.

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Am Stand von Ahrens Solartechnik zieht ein Mikrokraftwerk das besondere Interesse der Gäste auf sich.

Quelle: bus

Bückeburg. Die zum 13. Mal von den Firmen Ahrens Solartechnik und Ahrens Dachtechnik rund um energierelevante Themen auf die Beine gestellte Veranstaltung präsentierte in den Rathaussälen und auf dem rathausnahen Freigelände knapp 20 Unternehmen, deren Mitarbeiter den Gästen nahezu jede im Zusammenhang mit Energieerzeugung und Energienutzung stehende Frage beantworten konnten.

 „Hinsichtlich des Publikums haben in den zurückliegenden Jahren bemerkenswerte Veränderungen stattgefunden“, bemerkte Initiator Ahrens. Es besitze im Vergleich zu den Anfangsjahren erheblich mehr Vorinformationen, sei insgesamt qualifizierter und interessiere sich häufig für spezielle Details. Was sich den Beobachtungen des Dachdeckermeisters und zertifizierten Energieberaters zufolge nicht zuletzt im großen Zuspruch der im Le-Theule-Saal gehaltenen Fachvorträge widerspiegelte.

 Den Besuchern standen diesmal mehrere neue Ansprechpartner zur Verfügung. Erstmals dabei waren das Ofenhaus Schaumburg, die Leitstelle Klimaschutz des Landkreises, das Autohaus Matz, die Deutsche Energieversorgung und die SMA Solar Technology AG. Wobei sich mit der im nordhessischen Niestetal beheimateten SMA (ursprünglich für „System-, Mess- und Anlagentechnik“) AG sogar der eigenen Angaben gemäß global führender Spezialist für Photovoltaik-Systemtechnik die Ehre gab.

 Auf den von Ahrens betreuten Ausstellungsflächen zog ein Mikrowindkraftwerk die besondere Aufmerksamkeit der Gäste auf sich. „Windenergie im Kleinen war bisher teuer und unübersichtlich“, legte Ahrens dar. Das könne jetzt geändert werden. Mit den Anlagen des in Hannover-Langenhagen angesiedelten Herstellers „FuSystems“ könne das Potenzial der vorhandenen Baustruktur genutzt und auf teure Fundamente verzichtet werden.

 Die rund 15 Kilogramm wiegenden und zumeist ohne größeren Aufwand zu installierenden Mikroanlagen fangen die Windenergie mittels eines im Durchmesser 1,50 Meter großen Rotors ein. Abhängig von der Windgeschwindigkeit am jeweiligen Standort kalkuliert der Hersteller mit einer Leistung von rund 750 Kilowattstunden pro Jahr. „Die Anlagen stellen einen weiteren, konsequenten Schritt in Richtung einer verantwortungsbewussten Versorgung dar“, erklärte Ahrens.

 In dessen Firma laufen im Anschluss an den Solartag nun bereits die ersten Vorbereitungen für ein weiteres Großereignis. Das Unternehmen besteht im kommenden Mai seit 25 Jahren. Dieses Jubiläum soll mit einem Tag der offenen Tür gebührend gefeiert werden. Zwei Monate zuvor befasst sich am Mittwoch, 4. März, eine Veranstaltung in Bad Nenndorf mit dem Thema „erneuerbare Energien“. Die um 18 Uhr in der Wandelhalle (Kurhausstraße) beginnende Zusammenkunft führt unter der Moderation der Journalistin Cosima Schmidt von der Wochenzeitung „Die Zeit“ mehrere Klimaschutz- und Energiefachleute zusammen. bus

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