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Weniger Unfälle und Verletzte

Bückeburg / Verkehrsunfallstatistik 2011 Weniger Unfälle und Verletzte

Das Polizeikommissariat Bückeburg hat im vergangenen Jahr einen „ziemlich deutlichen“ Rückgang der Verkehrsunfälle verzeichnen können.

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Weniger Unfälle und weniger Verletzte im Bereich Bückeburg, Obernkirchen, Eilsen und Nienstädt: Kommissariatschef Werner Steding (von rechts), Pressesprecher Udo Kaupmann und der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes Arno Hansing freuen sich.

Quelle: rc

Bückeburg (rc). Insgesamt registrierten die Beamten 860 Unfälle in ihrem Aufgabengebiet in den Städten Bückeburg und Obernkirchen sowie den Samtgemeinden Eilsen und Nienstädt. 2010 waren es 937 Unfälle. Bei den Unfällen kamen den Ordnungshütern zufolge 136 Menschen zu schaden, 2010 waren es 146. Bei den Unfällen wurden drei Menschen getötet, 29 erlitten schwere Verletzungen.

 Zu den Gründen sagten Kommissariatschef Werner Steding, der Leiter des Einsatz- und Streifendienstes Arno Hansing sowie Pressesprecher Udo Kaupmann, dass die Autos immer sicherer würden, auch durch entsprechende Aktionsprogramme von EU und Bundesregierung. Weitere Gründe seien der lange Winter gewesen, auf Eis und Schnee werde langsamer gefahren, entsprechend gebe es weniger Unfälle und weniger Verletzte. Ein weiterer Grund war, dass es auf der Autobahn A2 sehr wenige Unfälle gegeben habe und damit die Umleitungsstrecken B65/83 weniger belastet gewesen seien.

 Erfreulich aus Sicht der Polizei war 2011 auch, dass es in der Risikogruppe „Junge Fahranfänger“ keinen Toten und nur drei Verletzte gegeben hat. Ebenso erfreulich. Bei Unfällen wurde kein Kind getötet. „Unsere Präventionsprogramme greifen“ freuten sich die drei Polizisten. Grund auch, warum 2012 natürlich weiter auf die Beratungsprogramme in Schulen und Kindergärten wie „Gelbe Füße“, Bussicherheitstraining und Mobilitätstraining fortgesetzt werden.

 Im Bereich der Unfallfluchten verharren die Zahlen auf einem hohen Niveau. Insgesamt 224 Fälle wurden ihnen gemeldet, in denen sich Fahrer vom Unfallort entfernt hatten, ohne sich um die von ihnen angerichteten Schäden zu kümmern, erklärten die Ordnungshüter. 80 von ihnen wurden gefasst und hatten anschließend Ärger mit Polizei, Justiz und Versicherungen. Wie Steding sagte, werden vermehrt die sogenannten „Parkplatzrempler“ angezeigt, weil viele Betroffene gegenüber ihren Versicherungen Aktenzeichen vorlegen müssen. Die Unfallfluchten werden überwiegend in der engen und zugeparkten Herminenstraße sowie den Parkplätzen der Verbrauchermärkte registriert.

 Die Polizei wird daher in diesem Jahr noch die Kaufleute ansprechen und anregen, entsprechende Schilder aufzustellen. Intern wird eine andere Ermittlungsstrategie angewandt und eine kriminaltechnische Angestellte eingespannt.

 Im Bereich der Trunkenheitsfahrten im Verkehr konnte ein deutlicher Rückgang von 53 auf 39 Fälle registriert werden, elf Mal kam es zu Unfällen unter Alkoholeinfluss. Den höchsten Promillewert wies ein 48-jähriger Rollerfahrer vor, der 3,34 Promille im Blut hatte. Stark gestiegen sind dagegen die Fahrten unter dem Einfluss von Drogen. 51 Fahrer wurden 2011 gestellt, 2010 waren es nur 26.

 „Beides Kontrolldelikte“, so das Polizeitrio: „Da greifen wir durch, null Toleranz.“ Entsprechend wird in diesem Jahr der Schwerpunkt auf Kontrollen von Fahren unter Alkohol- und Drogeneinfluss gelegt. Außer der Präventionsarbeit wird ein weiterer Schwerpunkt die Geschwindigkeitskontrolle sein, um die Zahl der Unfälle und Verletzten zu verringern.

 In einer Verkehrssicherheitswoche vom 16. bis 20. April können sich Autofahrer bereits jetzt auf vermehrte Kontrollen einstellen – an vielen Stellen gleichzeitig.

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