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Bückeburg Stadt Werbung für Gastronomie im Vordergrund
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Werbung für Gastronomie im Vordergrund
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20:59 08.08.2011
Vom Konzept „Kleine Portionen zu kleinen Preisen“ profitieren Gastronomen und Besucher: Die einen können sich dadurch einer größeren Zahl an Gästen über ihre Speisen empfehlen, die anderen mehrere Leckereien probieren. Quelle: wk

Die Resonanz sei „schon top“ gewesen, resümierte BSM-Geschäftsführer Horst Tebbe. Auf insgesamt rund 5000 Besucher schätzte er die Anzahl derjenigen, die an dem Fest teilgenommen haben. Als eine gute Entscheidung habe sich erwiesen, diesmal etwas kleinere Zelte zu verwenden, um den Weg rund um den am Marktplatzbrunnen positionierten Biergarten breiter gestalten zu können. Denn dadurch habe es kein unnötiges Gedränge vor den Verkaufsständen gegeben.
Bei Gästen und Wirten gleichermaßen sehr gut angekommen ist offenbar auch das gastronomische Konzept, kleine Portionen zu kleinen Preisen anzubieten, berichtete der BSM-Vorsitzende Alexander Perl. Anstatt sich nämlich an einem großen Gericht satt zu essen, hätten die Besucher hierdurch die Gelegenheit gehabt, mehrfach an den Ständen vorbeizuschauen und die eine oder andere Kleinigkeit zu essen. Zudem habe es sich als richtig erwiesen, die Musik im Gegensatz zu früheren Auflagen des Gourmetfestes etwas herunterzufahren und eher im Hintergrund spielen zu lassen, um den Unterhaltungen der Gäste untereinander mehr Raum zu geben.
Zunächst habe man aber sehr großes Glück mit dem Wetter gehabt, denn das sei ja eine Grundvoraussetzung für das Gelingen einer solchen Veranstaltung, resümierte Harald Strüwe als Sprecher der für das kulinarische Angebot verantwortlich zeichnenden Gastwirte. Unabhängig davon habe man mittlerweile aber auch ein „sehr treues“ Stammpublikum, auf das man bauen könne. Unterm Strich lag die Besucherzahl nach seiner Einschätzung im Schnitt der vorherigen Jahre.
Da diesmal elf statt bisher acht Gastronomen mit ihren Teams mitgemacht haben, der Andrang der Besucher dadurch aber nicht größer gewesen sei, sei deren Umsatz erwartungsgemäß zwar geringer ausgefallen, die Vielfalt des Angebotes insgesamt aber eben umso größer gewesen, sagte Strüwe. Bei „Bückeburg kocht über“ stehe jedoch nicht der kommerzielle Aspekt im Fokus, sondern das Ziel, Werbung für die Bückeburger Gastronomieszene sowie die damit verbundenen Berufsbilder zu machen. Insofern begrüßte er auch die Reduzierung der Musik auf eine Untermalung der Veranstaltung, schließlich handele es sich um ein Gourmetfest und nicht um ein Musikfest.
Der Erfolg des Schlemmer-Events führte er außerdem auf dessen fast schon familiäre Atmosphäre zurück, die darauf beruhe, dass die Inhaber aller teilnehmenden Gastronomiebetriebe die ganze Zeit über persönlich in den Verkaufszelten mitwirken. Darüber hinaus funktioniere solch eine Veranstaltung aber auch deshalb, weil alle Beteiligten – das BSM und die Gastwirte genauso wie deren Mitarbeiter und andere Helfer – gemeinsam an einem Strang ziehen.
Bewährt hat sich auch wieder die Kombination mit der Autoschau und dem verkaufsoffenen Sonntag. Dadurch waren besonders am Sonntagnachmittag wahre Menschenmassen in die Stadt gelockt worden.