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Wie soll die Stadt Bückeburg in fünf Jahren aussehen?

Bückeburg / Wahl Wie soll die Stadt Bückeburg in fünf Jahren aussehen?

Die Sommerferien sind vorbei, die heiße Phase des Wahlkampfs für die Kommunalwahl am 11. September hat begonnen. Insgesamt 16.300 Bückeburger sind an diesem Tag aufgerufen, ihre Vertreter für den Stadtrat und die Ortsräte zu wählen, ihre drei Kreuzchen hinter der Partei oder dem Kandidaten zu machen, den sie favorisieren.

Bückeburg (rc). Allerorten stellen am Ende der niedersächsischen Sommerferien die sieben Parteien und Wählergemeinschaften, die sich in Bückeburg zur Wahl stellen, ihre Kandidaten und Programme vor, mit dem sie die Wähler überzeugen wollen, sie und niemanden anders zu wählen.

Unsere Zeitung wird bei dieser Entscheidung helfen und den Kandidaten und Parteien auf den Zahn fühlen. Am Dienstag, 30. August, haben wir um 19 Uhr die Spitzenkandidaten in das Hubschraubermuseum eingeladen. Dort werden sie Dewezet-Chefredakteur Frank Werner sowie Redakteur Raimund Cremers auf dem Wahlpodium Rede und Antwort stehen.

Wo sind Schwerpunkte? Was soll anders gemacht werden? Wie soll das Gesicht der Stadt in fünf Jahren aussehen? Welche darüber hinaus gehenden Perspektiven haben die Parteien und Wählergemeinschaften? Oder Fragen aus dem täglichen Umfeld: Warum muss so viel Verkehr durch die Fußgängerzone fahren? Warum müssen die Biergärten um 23 Uhr schließen? Was ist mit der Eisbahn?

Fragen über Fragen, mit denen wir folgende Politiker konfrontieren werden:

• Für die SPD Bernd Insinger, langjähriger Fraktions- und Mehrheitsgruppenchef, Mitglied im Verwaltungsausschuss und Vorsitzender des Bau- und Umweltausschusses, einer der renommiertesten Politiker der Stadt.
• Für die CDU Axel Wohlgemuth, seit dem Abschied von Christopher Wuttke aus der Kommunalpolitik Fraktionschef und Vorsitzender des maßgeblichen Wirtschafts- und Finanzausschusses, ein hoffnungsvoller Nachwuchspolitiker.
• Für Bündnis 90/Die Grünen Bernd Schierhorn, seit 1998 Ratsherr für Bückeburg, der die Themen Umwelt- und Verkehrspolitik sowie die Schulpolitik auf seine Fahnen geschrieben hat, ein Pragmatiker.
• Für die FDP Brigitte Bödeker, die es im Alter von 70 Jahren noch einmal wissen will, nachdem sie 2006 knapp den Einzug in den Rat verpasste, eine gestandene Vollblutpolitikerin.
• Für „Wir für Bückeburg“ Andreas Paul Schöninger, der nach einem vielversprechenden Start bei den Genossen und dem Übertritt zu den „Unabhängigen“ lange Jahre in der Versenkung verschwunden war und es jetzt wieder wissen will.
• Für die „Bürger für Bückeburg“ Raimund Leonhard, der derzeit als Einzelkämpfer im Rat sitzt und sich für die Wirtschaft einsetzt, ein versierter Politiker.
Interessant wird auch die Frage werden, wie es die Parteien schaffen wollen, den Wähler an die Urnen zu holen. Denn im Gegensatz zu 2006 wird 2011 weder ein Bürgermeister noch der Landrat gewählt, Stimmzettel müssen nur noch für die Kreistagswahl gemacht werden. Schon 2006 lag die Wahlbeteiligung in Bückeburg bei lediglich 44,4 Prozent. „Erschreckend“ wie damals unisono die Politik befand. Was will sie also besser machen?

Termin: Sie haben Fragen, die Sie den Politikern stellen wollen? Dann kommen Sie am 30. August um 19 Uhr ins Hubschraubermuseum.

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