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Bückeburg Stadt Wieder Streiks bei Obi
Schaumburg Bückeburg Bückeburg Stadt Wieder Streiks bei Obi
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20:50 16.08.2017
Symbolbild Quelle: DPA
BÜCKEBURG.

Auch in Sachsen haben Obi-Mitarbeiter die Arbeit niedergelegt. In Bückeburg folgten aber offenbar nur wenige Mitarbeiter dem Aufruf, der Betrieb lief weiter.

Das Unternehmen verweigert weiter die Aufnahme von Tarifverhandlungen, wie die Gewerkschaft Verdi mitteilte. Obi-Mitarbeiter verdienten deutlich weniger, als die Tarifverträge im Einzelhandel vorsehen, Zuschläge für Mehr- und Spätarbeit würden gar nicht gezahlt. Die Anerkennung des Tarifvertrages sei für Obi-Beschäftigte jedoch notwendig, um Altersarmut zu bekämpfen, die Lohnabwärtsspirale in der Baumarktbranche zu stoppen und gerade für die Teilzeitarbeitenden Existenzen zu sichern.

„Trotz Einschüchterungen sind in den vergangenen Wochen immer mehr Mitarbeiter in den Streik getreten. Sie haben damit Mut und Engagement bewiesen. Nun ist es an Obi, sich zu bewegen und endlich Verhandlungen mit uns aufzunehmen“, so Katja Hill, Verdi-Fachsekretärin im Handel. „Wir brauchen kräftige Entgelterhöhungen für uns und unsere Familien – als Ausgleich für steigende Lebenshaltungskosten, aber auch für die gestiegenen Anforderungen durch Personalkürzungen. 200 bis 500 Euro liegen wir monatlich hinter Tarifbeschäftigten im Einzelhandel“, empört sich Florian Bischoff, Betriebsrat in Garbsen. r, rc