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Wiedersehen im „Bunker“

Adolfiner-Treffen in Bückeburg Wiedersehen im „Bunker“

Über einen spürbar stärkeren Zuspruch als in den vergangenen Jahren konnte sich der Adolfiner Verein beim diesjährigen Adolfiner-Treffen freuen. Zum zehnten Mal hatte der Verein ehemaliger Schüler des Gymnasiums Adolfinum Bückeburg zu dem Wiedersehenstreffen eingeladen.

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Tim Boeke und Nicolas Goldbach tragen am Flügel Stücke des Bückeburger Bach – Johann Christoph Friedrich Bach – vor.

Quelle: JP

BÜCKEBURG. „Es hat sich bewährt, dass wir nicht nur die Jubiläumsjahrgänge, also die silbernen, goldenen und diamantenen Abiturienten eingeladen, sondern ganz bewusst alle Ehemaligen angesprochen haben“, erklärte der Vereinsvorsitzende Klaus-Dieter Schnierl, der das Treffen im Forum des Adolfinums eröffnete.

Anfängliche Pläne ohne fünfte und sechste Klassen

Einige stichpunktartige Informationen zur Geschichte und zur aktuellen Situation des Gymnasiums gab Schulleiter Michael Pavel: Vielen der Ehemaligen, von denen die meisten ihr Abitur noch im alten Schulgebäude an der Ulmenallee abgelegt haben dürften, werden nämlich nicht gewusst haben, dass „der Bunker“ – wie ihn viele Schüler heute noch nennen – Anfang der siebziger Jahre ohne die fünften und sechsten Klassen geplant worden war. Die waren seinerzeit nämlich in die sogenannte „Orientierungsstufe“ ausgelagert, deren Schüler im Gebäude der Graf-Wilhelm-Schule unterrichtet wurden.

Keine Nachwuchsorgen

Über mangelnde Schülerzahlen kann sich das Adolfinum nicht beklagen. Für den fünften Jahrgang habe das Gymnasium 145 Anmeldungen, so Pavel. „Wir sind schon seit Jahren fünfzügig und hoffen aufgrund der räumlichen Situation, dass wir nicht auf einmal sogar sechszügig werden.“ Aber auch die Lehrkräftesituation stellt sich – verglichen mit vielen anderen Schulen – geradezu paradiesisch dar. „Wir haben eine Unterrichtsversorgung von 105 Prozent, das sagt allerdings nichts aus über die einzelnen Fachbereiche.“

Als Vertreter der diamantenen Abiturienten erinnerte Hans Hespe daran, dass es bei seiner Einschulung 1948 noch eine Aufnahmeprüfung an den Gymnasien gab. „Die bestand aus einer Woche Probeunterricht. Außerdem musste für den Besuch das volle Schulgeld bezahlt werden, was einige Familien überforderte.“

Musikalisch umrahmt wurde das Programm von acht Schülern des Adolfinum, die – moderiert von Fachobfrau Agnes Bergmann-Thiel – am Flügel, der Klarinette und dem Fagott mehrere Musikkompositionen zu Gehör brachten.  jp

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