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„Wir sind gesprächsbereit“

Institute wollen Schließung der Fränkischen Rohrwerke abwenden „Wir sind gesprächsbereit“

„Wir sind in jedem Fall gesprächsbereit“, stellt Sabrina Wirth klar. Wie die Gewerkschaftssekretärin auf Nachfrage dieser Zeitung mitteilte, streben der Betriebsrat der Fränkischen Rohrwerke und die IG Metall Gespräche mit Geschäftsleitung und Eigentümern des Betriebes an.

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BÜCKEBURG. Wie berichtet wollen die Fränkischen Rohrwerke ihre Produktionsstätte in Bückeburg schließen, 37 Arbeitsplätze stehen auf der Kippe.

In der Sache habe es seit der Betriebsversammlung in der vergangenen Woche, in der die Belegschaft von den Schließungsplänen überrascht worden war, wenig Neues gegeben, sagte Wirth. Entsprechend hätten auch praktische arbeitsrechtliche Fragen wie Kündigungsschutz oder Abfindungen im Mittelpunkt einer Gesprächsrunde gestanden, zu der sich Gewerkschaft und Mitarbeiter am Mittwochabend getroffen hatten.

Oberstes Ziel ist für Mitarbeiter und Gewerkschaft natürlich der Erhalt des Standortes Bückeburg. Hierzu will die IG Metall „externen wirtschaftlichen und juristischen Sachverstand“ in Anspruch nehmen, um eigene Vorschläge in diese Richtung machen zu können. Dafür sei natürlich auch die Einsichtnahme in Zahlen wichtig – sicherlich ein Thema in den Gesprächen mit der Firma.

Bekanntlich hatte die Geschäftsleitung die Schließung des Bückeburger Werkes damit begründet, dass dort nicht mehr kostendeckend produziert werden könne. Die Fertigung von Dränagerohren soll in andere Firmenstandorte nach Bayern und Brandenburg verlagert werden.

Kündigungen sind nach Angaben der Gewerkschaftssekretärin noch nicht erfolgt. Solche könnten aber auch erst ausgesprochen werden, nachdem Firma und Betriebsrat über einen Sozialplan verhandelt hätten. Ein solcher Schritt sei für die Belegschaft aber erst die zweite Option. „Oberste Priorität hat es jetzt, mit der Geschäftsleitung überhaupt ins Gespräch zu kommen“, so Wirth. kk

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