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Wo die (Rosen-)Liebe hinfällt

Bückeburg Wo die (Rosen-)Liebe hinfällt

„Es kommt immer wieder vor, dass Autofahrer plötzlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite anhalten, aussteigen und fragen, ob sie sich unseren Garten einmal näher anschauen dürfen“, berichtet Gisela Vieregge. Und das hat einen guten Grund: Dort blühen nämlich unzählige schöne Rosensorten – vom zarten Rosa bis zum tiefen Rot.

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Bei dieser Rose kommt alles zusammen: Sie sieht nicht nur gut aus, hat eine leuchtend rote Farbe und verströmt dazu auch noch einen höchst angenehmen Duft. Auch das Outfit von Gisela Vieregge passt dazu.

Quelle: sig

Bückeburg. Sie breiten sich dort aus, als würde gerade dieses Plätzchen ein idealer Lebensraum für sie sein. Der wichtigste Grund aber dürfte nicht die Lage an der Sudetenstraße sein, sondern die Frau, die ihnen so viel Pflege und Aufmerksamkeit zukommen lässt, dass dafür mehr als ein grüner Daumen erforderlich ist.

Blumen haben es Gisela Vieregge überhaupt angetan, aber die Rosen sind doch die besonderen Schönheiten in dem von ihr erschaffenen Blütenmeer. Insgesamt zwölf unterschiedliche Arten fühlen sich dort heimisch. Sie haben sich aber nicht zufällig an dieser Stelle im Bergdorfer Feld angesiedelt. Vieregge und ihr Ehemann Klaus-Peter haben jede sich bietende Gelegenheit genutzt, um eine neue „Königin der Blumen“ von den diversen Landpartien mit nach Hause zu bringen. Immer wieder besuchten sie solche Veranstaltungen auf Gut Remeringhausen, in Bückeburg, Bad Pyrmont, Nienburg und in weiter entfernten Orten. Auch so manche andere Beigabe, die einen Garten verschönern kann, wurde dort ausgesucht und nach Hause mitgenommen – bis hin zur Gartenbank.

Die besondere Vorliebe für Rosen wurde bei Vieregge geweckt, als sie zum Muttertag von ihren Kindern einen Rosenstock geschenkt bekam. Vielleicht hatte bei ihr nicht nur die Schönheit dieser Blume den „Kick“ ausgelöst, sondern auch deren unnachahmlicher Blütenduft. In der Folgezeit spielten zusätzlich aber auch noch andere Kriterien eine Rolle bei den weiteren Zukäufen. Wichtig war zum Beispiel die Widerstandsfähigkeit gegen Pilzbefall sowie gegen andere Rosenkrankheiten und Schädlinge. Die Gartenliebhaberin sorgt dafür, dass die Rosen Dünger bekommen und richtig gewässert werden. Was abgeblüht ist, wird entfernt ebenso wie trockene Blätter. Auch auf das fachgerechte Zurückschneiden vor der jeweils nächsten Wachstumsperiode wird immer geachtet. Das Ergebnis ist sichtbar. „Es ist schön, dass die ersten Rosen bereits Ende Mai zu blühen beginnen, und das setzt sich dann bis Anfang Oktober fort“, freut sich Vieregge. So habe man lange etwas von ihnen, und außerdem könnten Rosenstöcke sehr alt werden, wie man weiß, sogar deutlich älter als wir Menschen.

Bei dem Gespräch mit dem Ehepaar sitzen wir, wie sollte es anders sein, in einer Gartenecke zwischen mehreren Rosenbüschen – und die erreicht man durch einen mit Blüten überwachsenen Rosenbogen. Vor dem Haus, in dem mehrere Familien wohnen, hat Vieregge zudem noch Beete mit zahlreichen anderen Sommerblumen angelegt, die sich prächtig entwickelt haben. „Die Nachbarn freuen sich über diese farbige Vielfalt“, berichtete sie.

Ganz allein bestreitet sie die Gartenarbeit nicht. Ehemann Klaus-Herbert kümmert sich um den Rasen. Auch er kann sich mit dem Ergebnis seines Pflegeaufwandes durchaus sehen lassen. sig

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