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Bückeburg Stadt Wo wird integriert?
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00:25 08.09.2014
Quelle: pr.
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Bückeburg

Bückeburg. Bis Ende des Jahres soll es vorliegen, um entscheiden zu können, in welchen Einrichtungen Integrationsgruppen genehmigt und eingerichtet werden dürfen. Bisher liegen der Verwaltung zwei Anträge seitens des Haus des Kindes und der katholischen Kindertagesstätte St. Marien zur Umwandlung von Regelkindergartengruppen in Integrationsgruppen vor.

Diese Anträge werden zurückgestellt, bis das Integrationskonzept vorliegt. Das hat der zuständige Fachgebietsleiter Christian Schütte im Ausschuss für Jugend und Familie erläutert.Eine Umfrage bei allen Einrichtungen hat ergeben, dass bisher 26 Kinder mit Integrationshintergrund in den Regelgruppen betreut werden. Diese Zahl beruhe auf Auswertungen der Einrichtungsleiter. Der Integrationsstatus eines Kindes werde durch intensive Untersuchungen des Gesundheitsamtes festgestellt.

Die Betreuung von Kindern mit Integrationshintergrund sei für das Personal im Kindergartenbetrieb mit 25 Kindern pro Gruppe eine Belastung. Für die Umwandlung einer Regelgruppe in eine Integrationsgruppe sei eine Änderung der Betriebserlaubnis durch die Fachaufsichtsbehörde nötig, so Schütte weiter. Außer für bauliche und personelle Veränderungen zu sorgen, müsse die Stadt auch ein „Regionales Integrationskonzept“ vorlegen.

„Eine ziemlich aufwendige Arbeit“, wie es Schütte formulierte. Denn: Unter der Federführung des Landkreises werde das Konzept von der Stadt und weiteren regionalen Akteuren wie Kinderärzten, Sozial- und Jugendamt, Grundschulen und Therapeuten entwickelt. Ein erstes Vorgespräch hat stattgefunden. Ab Oktober wird ein entsprechender Vorschlag erarbeitet und dann den politischen Gremien zur Entscheidung vorgelegt. rc

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