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Bückeburg Stadt Wohn- und Lebensraum schaffen
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08:18 25.09.2018
Tom Mögele zu gast im Schloss Quelle: gn
Bückeburg

Die Vorsitzende Manuela Tarbiat-Wündsch konnte dazu im Schlossinnenhof mehr als 70 Gäste begrüßen. Hier wurden wichtige Kontakte geknüpft, und die Vereinsmitglieder nutzten die Chance, Netzwerke zu bilden, um das Projekt des Vereins, den geplanten Mehrgenerationenpark in Seggebruch, weiter voranzubringen.

Bei launigen Saxofon-Klängen trafen die geladenen Gäste im Innenhof des Schlosses ein, darunter Landrat Jörg Farr, die SPD-Bundestagsabgeordnete Marja-Liisa Völlers, Architekt Wolfgang Hein sowie Tania und Nicolaus von Schöning. In Vertretung des Schirmherrn des Vereins, Alexander zu Schaumburg-Lippe, erschien seine Schwägerin Vanessa Sayn-Wittgenstein.

32 Wohnungen geplant

Nach dem Essen im Gartensaal erlebten die Teilnehmer dieser Charity-Veranstaltung eine visuelle Präsentation des Projektes Mehrgenerationenpark. In Seggebruch ist eine Wohnanlage mit 32 Mietwohnungen geplant. Es soll ein Zukunftsmodell unterschiedlicher Generationen und Lebensumstände entstehen. Einziehen sollen dort Familien, Senioren, Alleinerziehende, Menschen mit Handicap, junge Leute oder Singles. Nach dem Motto „Wir bauen nicht nur Wohnraum, sondern wir schaffen Lebensraum“ möchten die Planer ein inklusives und integratives Wohnprojekt gestalten. Das Konzept sieht Gemeinschaftsräume, ein Bistro und Räume für Anbieter von außen, etwa aus dem Gesundheitsbereich vor. Es soll ein Ort entstehen, an dem jeder allein sein kann, aber nicht muss.

Vereinsvorsitzende Tarbiat-Wündsch sprach von einem „großen Erfolg“ dieser Veranstaltung, nicht nur im Hinblick auf Spenden, sondern auch, weil viele Handwerksbetriebe ihre Unterstützung zugesagt hätten. Baubeginn des Mehrgenerationenparks soll Anfang nächsten Jahres sein.

Tipps für den Dalai Lama

Beeindruckt zeigten sich die Gäste von den Ausführungen des Antistress-Coaches Tom Mögele. Sein „Mindflow-Projekt“ wird von vielen Firmen gebucht, um Ärger, Stress und Blockaden zu minimieren. Selbst der Dalai Lama schätzt die Methoden Mögeles, um zur Entspannung zu gelangen. Bei einem Besuch 2017 im Himalaja erteilte er ihm seinen Segen. Mögele, der sogar Königshäuser in Europa berät, plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen. Bei einem Jungunternehmer erkannte er eine viel zu flache, hektische Atmung, die den Brustkorb verschließe, quasi als Nährboden für weitere Verspannungen und Blockaden. gn