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Wohncontainer völlig marode

Bückeburger Rat beschließt Ersatz Wohncontainer völlig marode

Eigentlich hatte er noch ein Jahr halten sollen, der Wohncontainer für Obdachlose am Bahnhof. Jetzt sind die Mängel aber so gravierend geworden, dass noch in diesem Jahr dringender Handlungsbedarf besteht.

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Bückeburg. Bereits im späten Frühjahr soll – und muss – der neue Container errichtet sein. 120000 Euro wird er kosten. Die entsprechenden Finanz- und Zeitplanungen segnete der Rat der Stadt Bückeburg bei seiner jüngsten Sitzung ab.

 Wie Bürgermeister Reiner Brombach erläuterte, ist der Container nur noch teilweise bewohnbar. Eine der insgesamt fünf Wohneinheiten kann aufgrund ihres Zustands schon seit einiger Zeit nicht mehr genutzt werden. Nun hat sich nach dem Auszug und der Räumung einer weiteren Wohneinheit auch dort herausgestellt, dass sie aufgrund von Wasserschäden und wegen abgerissener Leitungen nicht mehr bewohnbar ist.

 Eine Reparatur durch den Bauhof ist nicht möglich, da der Container vor 21 Jahren von einer tschechischen Firma gekauft worden war, die keine Normmaße für Leitungen und Anschlüsse verwendet hat. Abzusehen ist auch nicht, wie lange die Wasserversorgung in den noch funktionsfähigen Wohneinheiten funktioniert. Zudem musste das Dach mehrfach repariert werden. Darüber hinaus sind Fenster und Türen teilweise schon stark abgenutzt.

 Da die Reparatur mit auskömmlichen Mitteln nicht zu bewerkstelligen ist, müssen nun Nägel mit Köpfen gemacht werden. Noch diesen Monat werden Angebote eingeholt, um so schnell wie möglich Ersatz beschaffen zu können.

 In anderen stadteigenen Wohnungen gibt es solchen Ersatz derzeit nicht. Auch andere Alternativen stünden nicht zur Verfügung, wie etwa die Anmietung eines anderen Gebäudes, das erst für die Belange von Wohnungslosen nutzbar gemacht werden müsste. Eine Gemeinschaftsunterkunft scheide aus, da dieses Modell erfahrungsgemäß mit Problemen verbunden ist, heißt es in der Vorlage. Diese Probleme könnten wiederum nur durch die Betreuung mit einem Sozialarbeiter überwunden werden, der ebenfalls bezahlt werden müsste, steht in dem Papier weiter.

 Um den Kauf zu finanzieren, sollen die 120.000 Euro in einem Nachtragshaushalt bereitgestellt werden, lautete der einstimmige Beschluss. rc

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