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Wohnen im Kurpark soll attraktiver werden

Bückeburg / Bezug am Jahresende Wohnen im Kurpark soll attraktiver werden

Über dem ersten von drei geplanten Neubauten an der Bahnhofstraße thront seit dem Wochenende der Richtkranz. Auch gelegentlicher Nieselregen konnte die Zimmerleute nicht daran hindern, den Dachstuhl auf dem Haus zu vollenden.

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Auf dem Grund und Boden eines über hundertjährigen Hauses, das abgerissen wurde, entstand dieser stattliche Neubau.

Quelle: sig

Das im April begonnene Gebäude ist unterkellert und hat außer den beiden Vollgeschossen noch ein Dachgeschoss. Zur Hofseite und zur Straße „Im langen Kamp“ hin befinden sich acht Quadratmeter große geflieste Balkone aus einer Stahl-Holzkonstruktion. Das gesamte Gebäude soll bis zum Jahresende bezugsfertig sein.

Das aus Hohlblockziegeln errichtete Energiesparhaus erhält eine 16 Zentimeter starke Dämmung aus Verbundmaterial. Geheizt wird mit einer gasbetriebenen Brennwerttherme. Das Brauchwasser wird durch Solarenergie erwärmt. Eine aus drei Scheiben bestehende Isolierverglasung trägt ebenfalls dazu bei, die Energiekosten auf ein Drittel des früher üblichen Aufwandes zu senken.

Wie vom verantwortlichen Projektplaner, Diplom-Ingenieur Uwe Bilges, zu erfahren war, gibt es bereits mehrere Bewerber für die Mietwohnungen, die 70 Quadratmeter groß sein werden. Weitere Interessenten können sich auch direkt an den Bauherrn wenden. Im Zuge des zweiten Bauabschnitts entsteht gegenüber dem „Palais im Park“ ein weiterer Neubau mit insgesamt acht Eigentumswohnungen, die zwischen 80 und 90 Quadratmeter groß sind. Dieses Gebäude bekommt einen Fahrstuhl. Zu dem gesamten Projekt gehört schließlich noch ein später zu bauendes drittes Haus, das zwischen den beiden Neubauten platziert wird.

Bauherr Rolf Prasuhn trägt mit seinen Investitionen dazu bei, den historischen Ortskern des Kurortes als Wohngebiet attraktiver zu machen. Er will noch ein weiteres Projekt realisieren, und zwar sollen im alten Villenviertel auf einem Grundstück an der Julianenstraße sechs hochwertige Eigentumswohnungen errichtet werden mit jeweils drei Zimmern, Bad und Gäste-WC. Auch hier soll es einen Fahrstuhl geben.

Das einstige Weltbad könne diese Entwicklung gut gebrauchen, meint Bilges. Dank einer vorzeigenswerten Infrastruktur, zu der auch das künftige „Palais im Park“ beiträgt, werde die Anziehungskraft von Bad Eilsen wachsen. Inzwischen gebe es auch für das unter Denkmalschutz stehende Badehotel realisierbare Pläne. Vorgesehen sind dort neben einem Hotelbereich sowie einem Pflegedienst Wohnungen für behinderte Menschen. Derzeit suche man nach einem Investor.

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