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Ziel beim Vogelschießen zeigt Stehvermögen

Schützenverein Bückeburg Ziel beim Vogelschießen zeigt Stehvermögen

Gut vier Stunden Zeit und rund 400 Schuss Munition hat es in Anspruch genommen, um den Sieger des vom Schützenverein Bückeburg veranstalteten Vogelschießens zu ermitteln.

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Atay Lücke (Sechster von rechts) gewinnt das Vogelschießen.

Quelle: bus

Bückeburg. Am Ende bewies Atay Lücke das größte Geschick und sicherte sich die begehrte Trophäe. Auf den Plätzen folgten Nikita Bikowez und Ingrid Hansen. Melanie Hyngar schoss den den Frauen vorbehaltenen Schweif ab. SV-Vorsitzender Rolf Netzer holte den ebenfalls recht begehrten symbolischen Kopf des hölzernen Flattermanns vom Rumpf.

 Der vor 24 Jahren ins Leben gerufene Wettstreit stellte die Teilnehmer vor etwas größere Probleme als in den Vorjahren. „Dem Zielfernrohr des verwendeten Gewehrs fehlt diesmal ein Fadenkreuz“, erläuterte Netzer die Besonderheit. Daher habe der Vogel wesentlich mehr Stehvermögen an den Tag gelegt und die Ermittlung des Königs und der Prinzen ein wenig mehr Zeit in Anspruch genommen als in der Vergangenheit.

 Andererseits sei das Herz des Geflügels heuer erheblich flotter gefallen als in der Vergangenheit. „Das Zentrum des insgesamt 22 Einzelteile aufweisenden Ziels war an einem Bindfaden anstatt an einem Schnürsenkel befestigt“, erhellte der Vorsitzende, der auch für die Anfertigung des Holzadlers verantwortlich zeichnet, diesen Aspekt der Vogelkunde. Ein geflochtener Senkel, müsse man in diesem Zusammenhang wissen, sei beträchtlich schwieriger zu durchtrennen als ein gedrehter Faden.

 Netzer hatte die 1990 erstmals auf dem Harrl-Schießstand ausgetragene Konkurrenz 1997 und 2000 zu seinen Gunsten entschieden. Außer dem ersten Vogelkönig Achim Mühle finden sich in den Aufzeichnungen viele weitere prominente Namen wie Hubert Baluschek (1993), Hans-Joachim Thiemann (1995, 1998 und 2005), Ursula Weiß (1999 und 2008) und Iris Doerfert (2001). Dass im bevorstehenden Jubiläumsjahr, wie vom Vorsitzenden im Scherz angekündigt, ein Spatz den Adler ersetzen wird, steht nicht zu befürchten. bus

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