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Zielmarke 70000 weit überschritten

Weihnachtszauber Zielmarke 70000 weit überschritten

Mit einem neuen Besucherrekord ist der Weihnachtszauber zu Ende gegangen. Zwar können die Veranstalter exakte Zahlen erst nach Abrechnung aller Reisebusse nennen, doch steht jetzt bereits fest, dass die anvisierte Zielmarke von 70000 Besuchern noch deutlicher überschritten wurde als vor einem Jahr.

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Weit mehr als 70000 Besucher haben sich in den vergangenen elf Tagen vom Weihnachtszauber verzaubern lassen.

Quelle: jp

Bückeburg (jp). Den Tageshöchststand verzeichnete der Weihnachtszauber wie im Vorjahr am zweiten Sonnabend mit geschätzt etwa 12000 Besuchern.

 Dass die vorweihnachtliche Großveranstaltung auf Schloss Bückeburg erneut derartige Besucherströme verzeichnen konnte, dürfte wie vor einem Jahr vor allem auf die nahezu idealen Wetterbedingungen zurückzuführen sein. Zwar ging die Zahl der Individualbesucher am ersten Adventssonntag regenbedingt spürbar zurück, konnte aber durch den enormen Ansturm am zweiten Veranstaltungswochenende und vor allem während des erstmals an vier Tagen angebotenen Late-Night-Shoppings wieder aufgeholt werden.

 „Alles hängt davon ab, dass es keinen Schnee und keine Unwetter- oder Glatteiswarnung gibt, denn dann fahren die Leute nicht los“, so die Erfahrung von Arno Emke, Mitglied im Orga-Team um Veranstalterin Mechthild Wilke. Auch die ab und an recht stürmischen Windböen konnten der Großveranstaltung diesmal nicht wirklich etwas anhaben. „Der Sturm hat jedes Mal morgens pünktlich zur Eröffnung aufgehört“, so Schlossverwalter Alexander Perl.

 Das noch einmal um einen Tag ausgeweitete Late-Night-Shopping kam diesmal auch den Ausstellern in den Innenbereichen zugute und nicht nur – wie im vergangenen Jahr – vornehmlich auf den Freiflächen. „Im Schloss haben die Leute teilweise bis weit nach 21 Uhr noch gekauft“, berichtete Perl. „Da hatten anschließend wirklich alle Händler grinsende Augen.“ Das sahen auch Aussteller wie die Sektkellerei Dupres aus Neustadt am Rübenberge und der Honigkuchenspezialist Wijn de Boer aus Meppen so. „Die Freitag- und Samstagabende liefen mit Abstand am besten.“

 Auf ein deutlich geteiltes Echo stieß hingegen im Kreise der Aussteller die Verlängerung der Veranstaltung von zehn auf elf Tage: Während es beispielsweise bei Delia Meyer von „Decora e vive“ aus Bückeburg an ihrem Stand im Weißen Saal des Schlosses bereits rappelvoll war, kam der Eröffnungs-Donnerstag bei den Ausstellern im Nostalgiezelt im Schlosspark noch nicht in Schwung. Auch der Aufbau einen Tag früher als sonst bedeutete für viele Händler zusätzliche Hektik.

 2016 Jahr möchten viele Aussteller wieder mehr heimische Besucher in den Abendstunden auf den „Zauber“ locken, wenn es nach Abfahrt der großen Besuchermassen via Shuttle- und Reisebusse auf dem Gelände spürbar entspannter zugeht. Ihre Idee: Ergänzend zum Late-Night-Shopping sollte es an den Tagen mit regulärer Öffnungszeit einen stark vergünstigten Eintritt ab 17 Uhr geben, also für die letzten zwei Stunden.

 „Gebt den Bückeburgern ihren Weihnachtszauber zurück“, lautet beispielsweise die Intention von Schokoladenverkäuferin Bärbel Koopmann aus Metelen, die damit sowohl bei Veranstalterin Wilke als auch beim Schlossverwalter auf offene Ohren stößt. Perl: „Ein solches günstiges Abend-Ticket könnte vor allem heimische Besucher motivieren, nach Feierabend noch einmal in aller Ruhe und ohne Gedränge auf dem Weihnachtszauber einzukaufen, und das auch mehrmals.“

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