Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 6 ° wolkig

Navigation:
Zivilisten als Teilnehmer

Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber Zivilisten als Teilnehmer

Wenn im Zusammenhang mit einer Reservistenkameradschaft von einem Winter-Nachtmarsch die Rede ist, ist der Gedanke naheliegend, dass diese Veranstaltung speziell für ehemalige Soldaten der Bundeswehr gedacht ist, die mal wieder in Tarnkleidung und mit schwerem Gepäck ordentlich Kilometer machen möchten.

Voriger Artikel
„Dachdecker“durch Hinweise aufgeflogen
Nächster Artikel
Kammerkonzert mit seltener Besetzung

Um die beim Winter-Nachtmarsch gestellten Aufgaben zu erfüllen, ist nicht selten Teamgeist gefragt.

Quelle: wk

Bückeburg. Nicht aber so bei der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber. Diese hatte zu der mittlerweile 19. Ausgabe ihres alljährlichen Winter-Nachtmarsches ausschließlich Zivilisten als Teilnehmer eingeladen.

Gut möglich zwar, dass den insgesamt zehn (jeweils mindestens vierköpfigen) Teams örtlicher Vereine und Institutionen auch einige ehemalige Wehrpflichtige respektive Zeitsoldaten angehörten, wenn das aber so gewesen sein sollte, war dies lediglich ein statistischer Spiegel der Gesellschaft. Offiziell ins Rennen gegangen waren bei der als spaßige Fußgängerrallye konzipierten und zur Pflege der Dorfgemeinschaft gedachten Veranstaltung jedenfalls keine Reservisten-Teams, erklärte Olaf Rietenberg, der Vorsitzende der Reservistenkameradschaft.

Statt dessen zeichneten die Mitglieder der Reservistenkameradschaft Meinsen-Warber für die Organisation am „Meldekopf“ im örtlichen Kyffhäuser-Schießstand und für die Betreuung der entlang der rund acht Kilometer langen Strecke aufgebauten Stationen verantwortlich. Insgesamt mussten die nach Karte wandernden Teilnehmer des Winter-Nachtmarsches sieben Haltepunkte anlaufen, wo unterschiedliche Aufgaben zu erfüllen waren. So galt es etwa, ein kniffeliges Kinderspiel zu lösen, Fragen zum Allgemeinwissen zu beantworten, Eulen aus Papier zu basteln und Dartpfeile auf eine Zielscheibe zu werfen. Zudem konnten sie ihre Treffsicherheit beim Schießen auf dem Rusbender Schießstand unter Beweis stellen.

Am Ende der mehrstündigen Veranstaltung landete die Mannschaft der Trachtengruppe Rusbend auf dem ersten Platz, wofür ihnen der Karl-Edelmann-Wanderpokal überreicht wurde. Zweiter wurde das Team der Ortsfeuerwehr Rusbend, während es die Damenmannschaft „Sofias Sternenkrieger“ auf den dritten Platz schaffte.  wk

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg