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Bückeburg Stadt Zu schmal für Gegenverkehr
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00:28 12.07.2015
Christian Schütte (fünfter von links) erläutert während des Ortstermins die Verkehrssituation im Bereich Sackstraße, Neue Straße und Trompeterstraße. Quelle: bus
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Bückeburg. „Für diesen Bereich ist die Stellungnahme des Ordnungsamtes negativ“, gab Ordnungsamtsleiter Christian Schütte während eines Ortstermins im Umfeld von Sackstraße, Neue Straße und Trompeterstraße zu verstehen. „Die Gefahr, dass hier ein neuer Unfallschwerpunkt provoziert wird, ist relativ groß.“

Schütte verdeutlichte, dass sich die Situation besonders im Abschnitt vom früheren Aldi-Standort bis zur Einfahrt auf den Dr.-Witte-Platz „sehr problematisch“ gestalte. Dort weise die Straße durchschnittlich eine Breite von lediglich 3,20 Metern auf. Transportfahrzeuge kämen samt Außenspiegel leicht auf zwei Meter. Rechne man einen Sicherheitsabstand von 30 Zentimetern hinzu, verbliebe dem Radfahrer sehr wenig Platz.

Bei Lastwagen-Verkehr mit 2,50 Metern breiten Fahrzeugen sei es „schier unmöglich, einen Begegnungsverkehr ohne Berührungen zu konstruieren“. Mit dem von Arbeitskreismitgliedern geäußerten Vorschlag nach einer Halteverbotsregelung in diesem Straßenabschnitt mochte sich der Experte nicht anfreunden. Zusätzliche Fahrbahnbreite durch die Wegnahme von Parkplätzen zu schaffen, werde zwangläufig Komplikationen mit der Nachbarschaft hervorrufen.

Als zweite kritische Stelle machte der Ordnungsamtsleiter den Bereich vor dem ehemaligen Friseurgeschäft Schatz aus. „Hier ist für Radfahrer der aus der Sackstraße kommende Autoverkehr nicht einsehbar“, erläuterte Schütte. Eine sichere Orientierung sei kaum möglich. Bei den derzeitigen Gegebenheiten bringe die Öffnung der Trompeterstraße keine Verbesserung der Verkehrssicherheit mit sich.

Schüttes Ausführungen lagen Daten einer im März 2014 organisierten Verkehrszählung zugrunde, die an Werktagen ein Aufkommen von knapp 1200 Fahrzeugen innerhalb von 24 Stunden vermerkten. Bei 25 dieser Fahrzeuge handelte es sich um Transporter; zudem wurden drei Lastkraftwagen gezählt. Die hohe (Auto-)Verkehrsdichte spricht der Auffassung des Fachmanns zufolge auch gegen eine Ausweisung der Trompeterstraße als Fahrradstraße. „Das Verständnis dafür, dass Fahrradfahrer hier gleichberechtigt sind, ist bei diesem Verkehrsaufkommen schwer durchzusetzen.“

In der Diskussion über die Einsetzung eines Fahrradbeauftragten herrschten unterschiedliche Auffassungen zwischen Verwaltung und den Arbeitskreismitgliedern. Baubereichsleiter Jörg Klostermann legte dar, dass für den Beauftragten keine (bezahlte) Stelle in Aussicht stehe. Die Verwaltung könne indes gute Unterstützung anbieten. Denn: „Wir wollen in dieser Beziehung weiterkommen.“

Zunächst müsse aber definiert werden, welche genaue Funktion der Beauftragte ausfülle und mit welchen Rechten und Kompetenzen er ausgestattet sei. „Es sollte ein Ansprechpartner und kein Bittsteller sein“, umriss Klostermann seine Vorstellungen. Seitens der Arbeitskreismitglieder stieß das Nichtvorhandensein eines Budgets auf wenig Gefallen. Nicht alle Aufgaben könnten ehrenamtlich erledigt werden. Darüber hinaus wurde der Wunsch nach einem festen Ansprechpartner innerhalb der Stadtverwaltung geäußert. Und: „Der Beauftragte muss ein Anrecht haben, gehört zu werden.“ bus

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