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Zu wenig Regelplätze

Ausschuss für Jugend und Familie Zu wenig Regelplätze

Der Ausschuss für Jugend und Familie hat sich grundsätzlich und einstimmig dafür ausgesprochen, dass behinderte Kinder in den Regelkindergärten der Stadt aufgenommen werden.

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Bückeburg. Das bedeutet generell den Wegfall von Plätzen im Regelbereich und höhere Kosten. Eine weitere Konsequenz: Die Stadt hat aufgrund des Wegfalls von Plätzen im Regelbereich ab dem 1. August 2015 nicht mehr genügend freie Kindergartenplätze in Reserve. Diese müssen nun bis zum 1. August noch geschaffen werden.

Insgesamt fallen 21 Regelplätze weg, da der Ausschuss zwei Anträgen des Hauses des Kindes und der katholischen Kindertagesstätte St. Marien einstimmig stattgab, die zum 1. August je eine Regelgruppe in eine Integrationsgruppe umwandeln werden. Beim Haus des Kindes fallen acht Plätze weg, bei St. Marien 13 Plätze.

Eine Entscheidung, die für die Stadt wiederum zur Folge hat, dass sie nach den Bedarfsumfragen mit Beginn des Kindergartenjahres lediglich noch vier freie Plätze als Reserve zur Verfügung hat. Weitere elf freie Plätze hat sie im Kindergarten Wietersheim, wo die Stadt insgesamt 25 Kindergarten-Regelplätze für die Versorgung der Kinder aus dem Bereich Cammer angemietet hat.

Diese freien Plätze sollen ab 1. August Eltern aus Cammer, Berenbusch-Nordholz oder Rusbend angeboten werden. „Die Kinder müssten ohnehin gefahren werden, ob nach Wietersheim oder in die Kernstadt“, argumentierte Fachgebietsleiter Christian Schütte ob der langen Anfahrtswege.

Um den Bedarf in der Kernstadt zu decken, wird im Haus des Kindes ebenfalls zum 1. August eine sogenannte Kleingruppe mit zehn Plätzen und Übermittagsbetreuung neu eröffnet, befristet zunächst auf ein Jahr. Dies sei durch ohnehin erfolgte interne Umstrukturierungen möglich, so der Leiter des Haus des Kindes, Carsten Prante.

Die Kosten werden derzeit noch von der Paritätischen Lebenshilfe als Träger der Einrichtung ermittelt. Ausschussvorsitzende Anka Knechtel (SPD) brachte es auf den Punkt: „Wenn wir Integrationsgruppen wollen, müssen wir das andere in Kauf nehmen.“ rc

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