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„Zuchthaus“-Bau verzögert sich

Noch keine konkreten Eröffnungspläne „Zuchthaus“-Bau verzögert sich

Ein Café, Hotels, eine Tanzschule, eine 350 Quadratmeter große Disko – und das alles auf einem Areal. So lautet zumindest der Plan für das Gelände der ehemaligen Justizvollzugsanstalt (JVA) an der Ahnser Straße.

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Symbolbild

Quelle: dpa

BÜCKEBURG. Waldemar Miller kaufte Anfang 2014 die ehemalige JVA, die Ende 2015 als Diskothek „Zuchthaus“ neu eröffnet werden sollte. Doch bisher herrscht Stillstand auf dem Gelände. Das könnte sich nun ändern, denn ein Bauantrag liegt der Stadt Bückeburg inzwischen vor.

„Es fehlen lediglich kleine Formalitäten“, erklärt Klaus Heimann, Pressesprecher des Landkreises Schaumburg. Dazu gehören zum Beispiel die noch ausstehenden, aber notwendigen Genehmigungen für den Baubeginn. Ein weiterer Grund für die Verzögerung sind Beschwerden der ansässigen Bewohner. Diese befürchten, dass es durch die Diskothek zu Lärmbelästigungen kommen könnte.

Jörg Klostermann, Baubereichsleiter der Stadt Bückeburg, bestätigt, dass ein Bauantrag bereits vorliegt. Eine Genehmigung könne jedoch erst erteilt werden, wenn alle Formalien erledigt wurden. Dazu zählen zum Beispiel der Emissions- und Brandschutz. Auch habe es eine Anliegerversammlung gegeben, bei der die Anwohner ihre Bedenken aufgrund der möglichen Lärmbelästigung durch den Eventpark aufzeigen konnten und hinsichtlich des Lärmschutzes aufgeklärt wurden.

"Wir sind auf einem guten Weg"

Wie lange die abschließende Bearbeitung und Freigabe des Bauantrags durch die Stadt Bückeburg noch dauert, kann Klostermann nicht genau sagen. Noch seien nicht alle Details geklärt. Diese Inhalte dürfen nach Angaben des Verwaltungsmitarbeiters bei einem privaten Bauantrag auch nicht öffentlich bekannt gegeben werden. „Aber wir sind auf einem guten Weg und rechnen mit der Genehmigung des Bauantrags in Kürze“, so Klostermann.

Kreissprecher Heimann gibt an, dass teilweise Vorgänge bereits bearbeitet und mit einer Stellungnahme an die Verwaltung nach Bückeburg zurückgegangen seien. Ob der Bau nach der Genehmigung sofort beginne, dazu gebe es noch keine konkreten Aussagen. Ob es bereits zu Verhandlungen mit möglichen Pächtern auf dem Gelände gekommen ist, ist ebenfalls nicht bekannt. Als Geschäftsführerin für das Eventareal ist Annika Kubera aus Luhden im Handelsregister eingetragen.

Wann der Betreiber die Eröffnung des Parks, in dem mehrere große Veranstaltungen im Jahr stattfinden sollen, plant, steht nicht fest. Auf der Homepage des „Zuchthauses Bückeburg“ befindet sich lediglich eine Planung rund um das Eventgelände. mex

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