Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Zukunftsfähig ausrichten

Standortanalyse in Bückeburg Zukunftsfähig ausrichten

Wie kann sich die Stadt zukunftsfähig ausrichten und die Wirtschaft gefördert werden? Wie sind insbesondere Betriebe zur Neuansiedlung in Bückeburg zu bewegen? Fragen, die die Stadt in einer Standortanalyse klären will, die sie kürzlich in Auftrag gegeben hat.

Voriger Artikel
Klavier begleitet Waldhorn
Nächster Artikel
Verzögerungen durch Leitungsgewirr

Auf der südlichen Seite der Kurt-Rabe-Straße gegenüber der Wäscherei DBL Eggers und Heineke & Klaproth hat die Stadt 40 000 Quadratmeter Ackerfläche gekauft, um darauf ein Gewerbegebiet auszuweisen.

Quelle: rc

BÜCKEBURG. „Wir erwarten davon wichtige Fingerzeige, wo es künftig hingehen kann, auch wenn so eine Analyse kein Allheilmittel ist“, sagte der Erste Stadtrat Reiner Wilharm im Gespräch mit dieser Zeitung.

Wie Wilharm betonte, seien in der Vergangenheit die Wirtschaftsförderung der Stadt und die Ansiedlungspolitik seitens der Politik immer wieder kritisiert worden. Dies habe sich in den vergangenen Monaten deutlich verbessert, nachdem es verwaltungsintern Umbesetzungen und die Einrichtung einer neuen halben Stelle gegeben hatte. Dennoch wolle man eine Analyse und Grundlagen haben, wo sich die Verwaltung besser anpassen und die Vermarktungschancen ihrer Gewerbeflächen, aber auch der gesamten Stadt verbessern kann. Wilharm: „Wir haben das Potenzial, eine gute Infrastruktur und genügend Gewerbegrundstücke.“ Diese Pluspunkte gelte es, in der Analyse zu bündeln und herauszustellen – und bei der aktiven Akquirierung von ansiedlungswilligen Firmen zu nutzen. Denn an einige Firmen brauche man nicht herantreten, weil sie für eine Ansiedlung in Bückeburg nicht in Frage kämen. Andere könne man sicherlich überzeugen, wenn man auf für sie passende Angebote verweisen kann. Auch die Schwachpunkte müssten analysiert werden, um sich besser an Erfordernisse anzupassen.

Dem demografischen Wandel entgegenwirken

Wie Wilharm sagte, soll mit der Standortanalyse und ihren Schlussfolgerungen auch der demografischen Entwicklung mit weiter sinkenden Einwohnerzahlen entgegengetreten werden. Denn gelinge die Ansiedlung von Betrieben, werden neue Arbeitsplätze geschaffen, die wiederum dafür sorgen, dass sich neue Bürger in Bückeburg ansiedeln.

Genügend freie Gewerbeflächen gebe es. Nachdem in dem Gewerbegebiet an der Kreuzbreite nur noch 8000 Quadratmeter Flächen zur Verfügung stehen, hat die Stadt die seit Jahren bereits als Industriegebiet ausgewiesene Fläche hinter Neschen und DBL Eggers ins Auge gefasst, um dort Gewerbe anzusiedeln. Rund 45000 Quadratmeter umfasst dieses Gebiet. Zudem hat die Stadt eine Fläche von 40000 Quadratmetern südlich von DBL Eggers und der Kurt-Rabe-Straße erworben. Dort soll ein weiteres Gewerbegebiet ausgewiesen werden, wie es im derzeit gültigen Flächennutzungsplan vorgesehen ist.

Um zu Ergebnissen zu kommen, wollen die Analysten nicht nur die heimischen Gewerbetreibenden, Firmen und Handwerker nach den Stärken und Schwächen der Stadt befragen, sondern auch die Abschlüsse auswerten, die umliegende Kommunen tätigen konnten. Geplant sind auch Workshops. Die Standortanalyse kostet „im unteren fünfstelligen Bereich“. rc

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr