Stolz präsentieren die Schüler Immanuel-Schule ihre Siegerurkunde. Frank Buchenau, Schulschachbeauftragter der Landesschulbehörde, gratuliert den Bückeburgern zum Bezirksmeistertitel. Zum Team zählen Oliver Lange (von links), Paul Fabian, Anthea Karnbach, Tim Stange und Alex Rosseburg. pr.
Die Mannschaft in der Besetzung Maximilian Krause (Brett 1), Florian Meier (Brett 2), Sören Kleist (Brett 3) und Oliver Karnbach (Brett 4) traf in der neuen Klasse auf ihre alten Kontrahenten aus den vergangenen Jahren (WK 3 und WK 4), die Humboldtschule Hannover. Erwartungsgemäß starteten die Adolfiner siegreich ins Turnier. Beim entscheidenden Duell gegen die Erzrivalen hatten in diesem Jahr die Humboldtschüler die Nase vorn. Die Schachcracks aus der Landeshauptstadt siegten knapp mit 2,5:1,5 Punkten und wurden Bezirksmeister. Das Adolfinum musste sich mit dem 2. Platz begnügen und fuhr damit als Vizemeister nach Hause.
In der WK 3 (Jahrgang 1995 und jünger) hatten die Bückeburger den im Vorjahr errungenen Titel zu verteidigen. Das Adolfinum-Team spielte in der Aufstellung Steffen Siegmann (Brett 1), Victor Karnbach (Brett 2), Niklas Krause (Brett 3) und Fynn Kornhagen (Brett 4). Damit spielten an den Brettern 2 bis 4 drei Niedersachsenmeister des Vorjahres (WK 4), verstärkt durch den Spieler am Brett 1. Von Anfang an dominierten die Schaumburger die Konkurrenz. Sie gewannen alle Mannschaftskämpfe und verloren dabei insgesamt nur zwei Partien. Die Art, wie sie sich den Titel auf Bezirksebene erspielten und für das Landesfinale qualifizierten, lässt auf ein gutes Abschneiden bei den Niedersachsenmeisterschaften hoffen.
In der WK 4 (Jahrgang 1997 und jünger) wurde der Bezirksmeister in zwei Vorrunden und einer Finalrunde ermittelt. Als einzige Schule im Bezirk Hannover schickte das Adolfinum in dieser Altersklasse zwei Teams ins Rennen. In der ersten Mannschaft spielten altersbedingt nur noch zwei Spieler des Niedersachsenmeister-Teams des Vorjahres. Nils Schach (Brett 1), Tobias Klöpper (Brett 2), Timo Steinhilber (Brett 3) und Marc-Oliver Brandt (Brett 4) gewannen alle Partien und qualifizierten sich damit für die Finalrunde der besten vier Teams. Für die zweite Mannschaft des Adolfinums gingen Christian Christov (Brett 1), Andreas Mazur (Brett 2), Justin Henken (Brett 3) Jonne Bo Grein (Brett 4), Simon Riedel und Max Struckmeier an den Start – und kämpften sich ebenfalls in die Endrunde.
Vor der letzten Runde lagen das Gymnasium Syke und die Adolfinum-Erstgarnitur gleichauf. Beide Teams hatten bis zu diesem Zeitpunkt alle Mannschaftskämpfe gewonnen. Die Syker waren allerdings einmal mehr erfolgreich – damit lagen sie mit einem Brettpunkt mehr auf dem Konto. Ein Unentschieden im direkten Duell reichte den Bückeburgern also nicht, ein Sieg musste her. Beim Stand von 1:1 wurde noch an den Brettern 1 und 4 gespielt. In beiden Partien standen die Adolfiner „auf Sieg“. Doch dann versagten den Bückeburgern die Nerven. Der Druck erwies sich offenkundig als zu groß. Beide Partien endeten remis. Mit dem Endergebnis von 2:2 sicherten sich sich die Syker Schachspieler die Krone. Bückeburg I wurde Zweiter, die zweite Mannschaft des Adolfinums belegte den 4. Platz.
Der Bezirksmeistertitel in den entsprechenden Altersklassen bedeutet die Fahrkarte nach Walsrode, wo am Dienstag, 16. März, in der Stadthallen das Schulschach-Landesfinale ausgespielt wird. Dort spielen jeweils vier Teams in den einzelnen Wettkampfklassen um den Titel des Niedersachsenmeisters und die Qualifikation zur Endrunde der Deutschen Schulschach-Mannschaftsmeisterschaften.
Bückeburg stellte noch einen zweiten Champion: Denn auch die Schachmannschaft der Immanuel-Schule überzeugte. Die Grundschüler sicherten sich in ihrer Wettkampfklasse den 1. Platz und fahren ebenfalls zum Landesfinale.
In der Altersklasse Grundschulen hatten in den Vorrunden unter mehr als 80 Mannschaften aus Hannover und Umgebung 17 Teams die Fahrkarten für das Bezirksfinale gebucht. Nach bemerkenswerten Leistungen feierten Alex Rosseburg, Paul Fabian, Tim Stange und Anthea Karnbach den Bezirksmeistertitel. „Schach gehört in der Immanuel-Schule zum Förder- und Forderkonzept“, erläutert Schulleiterin Gudrun Raupach. „Durch eine enge Anbindung an den Mathematikunterricht werden im Vorfeld der Schachturniere häufig differenzierte Hausaufgaben gestellt. Statt automatisierende Matheaufgaben lösen zu müssen, widmen sich die Schachschüler in dieser Zeit dem Denksport Schach.“ Offenkundig mit Erfolg. rd
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