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Bad Eilsen / Imagebroschüre

Die Bückeberg-Klink setzt ihre Patienten ins Bild

Ralf Schönwald, Geschäftsführer der Bückeberg-Klinik, will Rehapatienten in spe angesichts eines bevorstehenden Aufenthalts in der Facheinrichtung für Orthopädie, Innere Erkrankungen und Rheumatologie mögliche Ängste nehmen – und geht dafür ganz neue Wege.

Erste Blicke in die neue Broschüre: Ralf Schönwald, Anna Knoblich (M.) und Vivien Drescher.

© tw
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Bad Eilsen (tw). „Wir haben Patienten, die nach einem Krankenhausaufenthalt eine Anschlussheilbehandlung vor sich haben, gefragt, was sie mit Blick auf eine Reha am meisten beschäftigt“, so Schönwald, der dafür den Diplom-Psychologen der Klinik, Jens Hendriksen, mit ins Boot geholt hat.

Herausgekommen sind am Ende acht Fragenkomplexe. Die finden ihre Antworten in einer niegelnagelneuen 15-seitigen Imagebroschüre, die die Bückeberg-Klinik soeben in einer Auflage von zunächst 10 000 Exemplaren klimaneutral hat drucken lassen; sie sollen für etwa zwei Jahre reichen und gehen an die Sozialdienste der Krankenhäuser und an Patienten, die via Internet anfragen. Die Broschüre soll Interesse für stationäre, teilstationäre und ambulante Maßnahmen wecken – egal ob privater Natur oder von Krankenkassen finanziert. Die Werbung für die Wiesenstraße ist dabei zugleich auch Werbung für den Kurort.

„Wir möchten, dass sich Patienten bereits im Vorfeld einer Maßnahme noch besser darüber informieren können, was in unserem Hause auf sie zukommt“, sagt Schönwald. Die bisherige Selbstdarstellung der Bückeberg-Klinik war sechs Jahre alt und stellte das Gebäude in den Mittelpunkt. Das ist jetzt anders: Im Mittelpunkt der Seiten, an denen alle Abteilungsleiter mitgewirkt haben und die Krankenkassen und Patienten gleichermaßen ansprechen sollen, steht der Mensch.

„Alle Fotos sind mit echten Patienten und echten Mitarbeitern entstanden“, betont der Geschäftsführer. Die Klinik hatte im April 30 Patienten und etwa ebenso viele Mitarbeiter angesprochen – und sie gefragt, ob sie Spaß daran hätten, sich für die Imagebroschüre über zwei Tage hinweg als Models ablichten zu lassen. „Fast alle haben spontan Ja gesagt“, freut sich Schönwald. Besonders die Patienten hätten das Frühlingsshooting als eine willkommene Abwechslung angesehen. Bester Beleg dafür ist bereits das Titelbild: „Es zeigt ein Ehepaar aus Bremen, das bei uns seine Goldene Hochzeit gefeiert hat“, verrät der Geschäftsführer. Als Dankeschön haben alle, die mitgemacht haben, das von ihnen in der Broschüre veröffentlichte Foto als Ausdruck erhalten – und natürlich ein Exemplar der Seiten selbst.

Geworben wird auf der Titelseite mit einem neuen Slogan: Statt die Bückeberg-Klinik als „Gesundbrunnen“ anzupreisen, was zu altbacken klingt, heißt es nun gewollt doppeldeutig: „Bückeberg-Klinik – bewegt mich“.
Die Antworten auf die Fragen der Patienten, die die Broschüre gibt, im Einzelnen:

Potenzielle Patienten erfahren, dass sie in der Bückeberg-Klinik alle Therapien unter einem Dach finden, die Einzelzimmer gehobene Komfortausstattung mit Balkon bieten. „Großtastentelefone und ebenerdige Duschwannen erleichtern die alltäglichen Abläufe“, heißt es weiter. Angesprochen werden außerdem der Trainingsgehweg mit wechselnden Untergründen wie Kies, Rasen und Pflaster sowie das Pkw-Modell, an dem das schonende Einsteigen und Beladen geübt wird. Unter der Überschrift „Mir schmeckt’s“ stellen sich Küche und Lehrküche vor, erfahren Patienten obendrein, dass eine Diätassistentin bei Abnehmen, Lebensmittelumstellung und Lebensmittelunverträglichkeit berät.

Nicht minder wichtig: die zwei Schwimmbäder, wobei sich der Boden des einen stufenlos bewegen lässt. Schönwald: „So sind Hydrotherapien wie Aqua-Jogging in jeder medizinisch gebotenen Tiefe möglich.“ Sogar per Rollstuhl geht’s ins Becken.

Last, but not least will die Broschüre mit ihrem „drum und dran“ überzeugen, was von Patienten schon vom Krankenhausbett aus immer wieder nachgefragt wird: Sie erfahren, dass es an der Wiesenstraße Friseur, Fußpflege, Kosmetik, aber auch Fitnessstudio, Saunarium, Solarium, Kneippanlage und Internet-PC gibt. Nicht zu vergessen: Nachdem sich die Klinik auf dem Papier ein neues Image gegeben hat, soll in Kürze auch die Präsentation im Internet überarbeitet werden.


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