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Buchholz / Parteien

WiB gibt Ziel vor: „50 Prozent plus“


„Andere reden von der Dorfgemeinschaft, wir haben sie,“ freut sich Rolf Milewczek. Der Vorsitzende der Wählergemeinschaft in Buchholz (WiB) führt das nicht zuletzt auf die gute Gemeinderatsarbeit der WiB zurück. Die Gemeinschaft ist im Rat die stärkste Kraft – und möchte das nach der Kommunalwahl am 11. September auch bleiben.

Zwölf für Buchholz: Sie kandidieren für die WiB. © kk

Buchholz (kk). „Unser Ziel sind 50 Prozent plus x“, gibt sich Bürgermeister Hartmut Krause selbstbewusst. Im Gemeinschaftshaus stellten jetzt die zwölf Kandidaten der WiB für den Buchholzer Gemeinderat ihr Programm vor.

Dabei setzt die WiB auf Bewährtes, allem voran eine solide Finanzpolitik. Motto: keine Schulden, sichere Rücklagen. Dies sei nämlich die Grundlage für eine engagierte Arbeit für die Bürger. „Wir werden aber nicht mehr versprechen, als wir auch halten können“, sichert Krause zu.

Bürgernähe will die Wählergemeinschaft unter anderem durch die Unterstützung von Feuerwehr und Vereinen, die Förderung des Ehrenamtes und die Fortführung der Veranstaltungen und Aktionen für alle Generationen praktizieren.

Großer Wert wird auf die Pflege des Ortsbildes gelegt. Wer von Rinteln nach Stadthagen fahre, komme durch Buchholz. Und da zähle ein guter Eindruck – Buchholz solle positiv in Erinnerung bleiben. Die Sanierung von Gemeindestraßen und die Umsetzung des Verkehrsberuhigungs-Konzeptes für die Bückebergstraße sollen neben Pflege- und Verschönerungsmaßnahmen dazu beitragen.
Für den Gemeinderat kandidieren zwölf Mitglieder der WiB, sie wollen sich ab Montag im „Hauswahlkampf“ bei ihren Nachbarn vorstellen.

Für den Samtgemeinderat gehen Rainer Voltmer, Hartmut Krause und Wolfgang Witt an den Start. Sie setzen dort auf eine Fortsetzung der „bewährten Zusammenarbeit“ mit der CDU. Für die Kreistagswahl kooperiert die WiB mit der Wählergemeinschaft Schaumburg. Mit Rainer Voltmer, Rolf Milewczek und Wolfgang Witt kandidieren drei Buchholzer.

Zurückhaltend reagiert die WiB auf Diskussionen, die Samtgemeinde Eilsen in eine Einheitsgemeinde wie zum Beispiel Auetal umzuwandeln. Hartmut Krause will erst einmal die weitere Entwicklung abwarten. Er verweist aber darauf, dass Buchholz nach der Wahl wohl die einzige Mitgliedsgemeinde sei, in der der Posten des Gemeindedirektors noch aus den eigenen Reihen und nicht aus der Zentralverwaltung besetzt werde.

Diese Unabhängigkeit vor Ort wüssten die Bürger zu schätzen – ebenso wie zum Beispiel Zuschüsse zu Freibad- oder Busfahrkarten, die bei einem Zusammenschluss wohl auf der Strecke bleiben würden.

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