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Ahnsen Ahnsen wartet
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00:17 16.01.2017
Der marode Zustand der Landesstraße 451 und deren schon seit Langem geforderte Sanierung wird den Ahnser Gemeinderat in diesem Jahr beschäftigen.Fotos: wk
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Ahnsen

„Für 2017 steht bei uns eine Menge auf dem Plan“, sagt Harald Niemann (SPD), der neu gewählte Bürgermeister der Gemeinde Ahnsen. Als das „größte Projekt“ bezeichnet er die geplante Sanierung des innerörtlichen Teilstücks der Landesstraße 451 – sofern diese denn tatsächlich erfolgt.

Seit mittlerweile 27 Jahren sei schon die Rede davon, dass dieser marode Straßenabschnitt – konkret geht es um die Vehler Straße und die Friedrich-Ebert-Straße – erneuert werden soll, erinnert sich Niemann. Doch bislang sei dieses Vorhaben seitens der Landesbehörde immer wieder aufgeschoben worden.

Dass es, wie von der Hamelner Geschäftsstelle des Niedersächsischen Landesamtes für Straßenbau und Verkehr im Herbst 2016 angekündigt, im zweiten Halbjahr 2017 mit der Sanierung losgeht, darauf deutet laut Niemann hin, dass die Behörde nun die „Träger öffentlicher Belange“ um eine Stellungnahme hinsichtlich dieser Maßnahme gebeten hat. Insofern jedenfalls sei das Vorhaben „schon weiter gediehen als bisher“. Dabei sei der mit rund 1,77 Millionen Euro veranschlagte Ausbau der Straße längst „überfällig“, betont der Bürgermeister, auch in Anbetracht des zu erwartenden Besucher- und Lieferverkehrs zum neuen Gesamtklinikum, das voraussichtlich im April den Betrieb aufnehmen wird.

Sollte die Erneuerung des besagten L451-Abschnitts allerdings erneut verschoben werden, werde man seitens der Gemeinde Ahnsen „alle Mühlen in Gang setzten“, um dagegen anzugehen, verspricht Niemann. Denn: „Die Straße ist schon grenzwertig.“

Auch die Auebrücke soll gemacht werden

Ein weiteres Bauvorhaben, das in diesem Jahr in Ahnsen realisiert werden soll, betrifft die Auebrücke. Diese soll nach Auskunft von Wolfgang Faulhaber, einem der beiden Vize-Bürgermeister, durch ein Bauwerk ersetzt werden, welches das Flüsschen mittels einer freitragenden Konstruktion überspannt. Die bisherige Brücke weist nämlich einen in dem Fließgewässer stehenden Pfeiler auf, an dem sich bei Hochwasser Treibholz verfängt, was in der Folge mitunter dazu führt, dass sich das Wasser an dieser Stelle aufstaut und über die Ufer der Aue tritt. Im Sinne des Hochwasserschutzes soll die komplett vom Landkreis Schaumburg zu bezahlende neue Auebrücke daher ohne einen Mittelpfeiler auskommen, so der SPD-Mann.

Darüber hinaus wurde überlegt, die gesamte im Ort vorhandene Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Leuchtmittel umzurüsten, führt Niemann weiter aus. Je nachdem, welcher Lampentyp mit der modernen Technik ausgestattet wird, könne man dadurch pro Jahr zwischen 5000 und 7000 Euro an Energiekosten einsparen. Dabei amortisiere sich die Investition im Schnitt innerhalb von fünf bis sechs Jahren, bei einigen Lampentypen sogar schon nach ein, zwei Jahren. Finanziert werden soll die Umrüstung unter anderem mit Fördergeld, das noch bis Ende März beantragt werden muss. Dafür ist aber noch ein entsprechender Ratsbeschluss erforderlich.

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