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Ahnsens Ü 40 besiegt den FC Schaumburg

Zwei Teams kicken gegen Schicksalsschlag Ahnsens Ü 40 besiegt den FC Schaumburg

„Ball sichern und nach vorn spielen!“, ruft Torwart Martin Brandt einem Mitspieler mit kräftiger Stimme zu. Er ist zu einem Benefizspiel mit dem Prominententeam des FC Schaumburg nach Ahnsen gekommen.

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Ahnsen rot, FC Schaumburg weiß: Die beiden Mannschaften nach dem freundschaftlichen Kräftemessen.

Quelle: sig

Ahnsen. Alles ist vom gastgebenden TSV dafür bestens hergerichtet worden. Trotz idealen Fußballwetters mangelt es aber an Zuschauern.

 Das muss man bei den Männern des FC Schaumburg loben: Sie unterstützen gern und häufig einen guten Zweck. Diesmal geht es um eine von einem schweren Schicksalsschlag getroffene Familie aus der Samtgemeinde Eilsen. Drei Kinder haben ihre Mutter verloren. Eine Horrorsituation für den Witwer und seine Kinder. Und trotz etlicher helfender Hände ist weitere Unterstützung nötig, wird jeder Euro gebraucht.

 Das Schaumburger Promiteam, in dem unter anderem Stadthagens Bürgermeister Oliver Theiss mitwirkt, steuert zu dieser Aktion schon einmal 250 Euro bei. Von einer Altherrenmannschaft des gastgebenden TSV Ahnsen werden 50 Euro zugesagt. Der Klub spendet für jeden nach dem Spiel geschossenen Elfmeter der beiden Mannschaften zehn Euro. Und schließlich soll der Gesamtbetrag durch Erlöse der Verpflegungsstände (Grill und Getränke) aufgestockt werden.

 Das ausgeglichene Spiel geht 1:1 aus. In der ersten Halbzeit halten die beiden Torleute ihren Kasten sauber. Nach der Pause gehen die Gäste durch Thomas Dehne in Führung. Nahezu postwendend fällt durch Christian Buhr der Ausgleich. So bleibt es bis zum Schluss, obwohl es zwischendurch durchaus Torchancen gibt und die TSV-Fans mehrfach lauthalts „Zugabe!“ rufen.

 Beim Elfmeterschießen zeigen die in der Kreisliga Ü40 spielenden Ahnser Senioren eine deutlich bessere Treffsicherheit. Dem FC Schaumburg stehen Latte und Pfosten im Weg. Lediglich Frank Starnitzke demonstriert seinen Kollegen, wie man den gegnerischen Torwart vom Punkt überwindet.

 Und weil die Gastgeber noch durch Tore von Andreas Vogt, Josef Stahl und Horst Schumann nachlegen, heißt es am Ende 4:2 für die Hausherren. Da ein weiteres Tor nichts mehr ändern kann am Sieg des TSV, wird das Elfmeterduell vor dem letzten Schuss beendet.

 „Unsere Spieler sind älter als 35, und mit Bückeburgs Bürgermeister Reiner Brombach haben wir sogar einen 63-Jährigen in unseren Reihen, der diesmal aber nicht dabei war“, berichtet Martin Brandt, Chef des VfL Bückeburg.

 TSV-Vorsitzender Holger Brandt, der die Veranstaltung moderiert, verabschiedet nach dem Spiel noch folgende Akteure aus seinen Reihen: Andreas Bokeloh, Andres Voigt, Elmar Klaas, Bernd Ostermeier, Horst Schumann, Jürgen Selig, Josef Stahl und Klaus Hartmann. Thomas Schlautkötter ist verhindert.  sig

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