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Ahnser Brandschützer nicht verfügbar

Übungs-Einsatz Ahnser Brandschützer nicht verfügbar

Ein angeblicher Brand im „Haus Desiree“ in Ahnsen hat zum Ausrücken gleich mehrerer Ortsfeuerwehren der Freiwilligen Feuerwehr Eilsen geführt. Nur ein paar Minuten nach der Alarmierung durch die zentrale Rettungsleitstelle trafen die Brandschützer mit insgesamt sechs Einsatzfahrzeugen an dem an der Obernkirchener Straße 34 gelegenen Alten- und Pflegeheim ein.

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Über einen Balkon des „Haus Desiree“ halfen die Rettungskräfte einer dem simulierten Szenario nach zu rettenden Person ins Freie.

Quelle: wk

AHNSEN. Aufgrund der fehlenden Rauchentwicklung und der insgesamt unaufgeregten Situation vor Ort war den Rettungskräften allerdings schnell klar, dass es sich bei diesem Einsatz lediglich um eine Übung handelte.

Starke Rauchentwicklung

Dabei sah das vom Gemeindebrandmeister Hartmut Krause ausgearbeitete Szenario vor, dass es in einem Bad im zweiten Obergeschoss des Gebäudes aus bisher ungeklärter Ursache zu einer starken Rauchentwicklung gekommen war, aufgrund der ein Rauchmelder eine Feuermeldung über die Brandmeldezentrale ausgelöst hatte. Alarmiert wurden zunächst die beiden Ortsfeuerwehren Bad Eilsen und Ahnsen, später dann – nach einem Notruf durch das Personal des Heimes – auch noch die Wehren aus Luhden und Buchholz. Beim Ankommen der Brandschützer stellte sich das ausgedachte Lagebild so dar, dass zwei Personen aus dem betroffenen Badezimmer geholt werden mussten. Ferner galt es, eine hilfslose Person aus einem Flur ins Freie zu führen sowie eine andere Person in einem Aufenthaltsraum im dritten Obergeschoss aufzufinden und diese mittels Leiter über einen Balkon zu retten. Hinsichtlich des erforderlichen Löscheinsatzes kam erschwerend hinzu, dass die Wasserversorgung im Hydrantennetz ausgefallen war.

Vier Personen mussten gerettet werden

Entsprechend dieser komplexen Übungsanweisung spulten die am „Haus Desiree“ eintreffenden Feuerwehrleute ihr Programm ab. So wurde etwa die Straße vor dem Gebäude abgesperrt und eine funktionierende Löschwasserversorgung zu der nur einen Steinwurf entfernten Bückeburger Aue aufgebaut. Zudem schickte die Einsatzleitung Atemschutzgeräteträger in das Haus, die die insgesamt vier Personen retten sollten. Letztere wurden in drei Fällen durch lebensgroße „Dummys“ dargestellt, während bei der Rettung über den Balkon ein Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheimes das „Opfer“ spielen durfte.

Nach Beendigung des in den Ortsfeuerwehren zuvor nicht angekündigten Übungseinsatzes erhielten die daran teilnehmenden Brandschützer von Krause und Ole Grimmig, dem Ortsbrandmeister der Gemeinde Ahnsen, eine Rückmeldung, was gut gelaufen war und was für die Zukunft noch verbessert werden kann.

Überrascht zeigte sich Krause darüber, dass die Ahnser Ortsfeuerwehr, für die der Einsatz an sich ein Heimspiel gewesen wäre, nach der um circa 17.45 Uhr erfolgten Alarmierung nicht ausgerückt war. Angesichts der Tageszeit, zu der die Übung durchgeführt wurde, hatte der Gemeindebrandmeister eine bessere Verfügbarkeit der Ahnser Feuerwehrleute angenommen. wk

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