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Auf Müllsammel-Tour durch Ahnsen

CDU-Aktion Auf Müllsammel-Tour durch Ahnsen

Ein kleines Dorf, aber eine große Menge Müll: Einige Saubermänner und -frauen haben dieses Missverhältnis festgestellt  und beseitigt.

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Mit dem Ergebnis des „Umwelttages“sind die Mitwirkenden zufrieden.

Quelle: möh

Ahnsen. Im Dienst der guten Sache waren sie ein paar Stunden unterwegs, um achtlos weggeworfenen Unrat von den Straßen und Wegen zu sammeln. Und das Ergebnis konnte sich sehen lassen, denn 20 große Müllbeutel voll landeten nach dem Ende der Aktion, zu der die CDU im Rat der Gemeinde die Bevölkerung aufgerufen hatte, auf einem Anhänger am Dorfgemeinschaftshaus.

 Drei Mädchen, die zusammen mit ihrem Vater und mit Spaß und Freude dabei waren, sprachen das aus, was eigentliche alle Beteiligte dachten: „Das ist doch sehr ekelig, was die Leute achtlos in die Natur werfen.“

 Die „Müllsammler“ waren denn auch recht erstaunt, was einige Zeitgenossen so alles am Straßenrand entsorgen. Die Palette reichte von einer alten Matratze, diversen Plastik-Pfandflaschen und auch Dosen, über Altglas, Plastik in allen Variationen, Abfälle von Haus- beziehungsweise Wohnungsrenovierungen bis hin zu Zigarettenschachteln und „Hinterlassenschaften“ eines bekannten Schnellrestaurants im benachbarten Bückeburg.

Appell an Autofahrer

 Robert Pavlista, Sprecher der CDU im Gemeinderat, ärgerte sich darüber: „Und hierbei wird der Müll aus diesem Restaurant noch subventioniert. Auf Essen zum Mitnehmen, das natürlich auch gut verpackt sein will, liegen nur reduzierte sieben Prozent Mehrwertsteuer.“ Gleichzeitig appellierte er an Autofahrer, sich zu überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, den anfallenden Unrat – wie es sich gehört – zu Hause zu entsorgen, als ihn einfach aus dem Pkw-Fenster zu werfen.

 Lob für die CDU-Aktion „Umwelttag“ hatte Georg Kütemeier, bekannt als aktives Mitglied in „Landschaftsschutz Schaumburg“ parat: „Ich persönlich finde es besser, einmal im Jahr den Müll zu sammeln, als sich immer wieder nur darüber zu ärgern.“

 Und nach der Arbeit gab es den wohlverdienten Lohn. Stellvertretender Bürgermeister Dieter Gutzeit ließ es sich nicht nehmen, selbst Bratwürstchen zu grillen. möh

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